Wie hoch ist beim Kölner Dom der Anteil der original mittelalterlichen Bausubstanz?

von Barbara Schock-Werner am 10.07.2012, Kommentar hinzufügen

Genau berechnen kann man das nicht. Wenn Sie aber die Baumasse des Kölner Doms nehmen und das, was nach 1880 – also nach der Fertigstellung – ausgetauscht wurde, machen die neuzeitlichen Nachbesserungen etwa 10 Prozent aus. Denn der ganze Innenraum, die Säulen, auch die schweren Mauern, die Fundamente sind alle noch original. Was wir tauschen müssen ist ja nur „feine Haut von außen“, die kleinen Kreuzblumen, die Strebepfeiler. Das ist nur ein geringer Prozentteil. Der größere Anteil aller unserer Kirchen – sofern es sich nicht um eine Totalzerstörung handelte und sie wieder aufgebaut worden sind – ist immer noch Originalsubstanz. Und das gilt selbst für den Kölner Dom.

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Beantwortet von Barbara Schock-Werner am 10.07.2012 in Geschichte, Stichworte: , , , , , , .

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