Was bedeutet „Ukulele“ und woher kommt sie?

von Martin Gramlich am 13.10.2011, Kommentar hinzufügen

Die Ukulele sieht aus wie eine kleine Gitarre, hat aber nicht sechs sondern meistens nur vier Seiten. Die sind auch anders gestimmt als bei einer Gitarre. In englischsprachigen Ländern gibt es fürs Stimmen eine kleine Eselsbrücke, eine Melodie, erzählt die amerikanische Ukulelespielerin Ingrid Michaelson. My Dog has Flees – Mein Hund hat Flöhe, das bezieht sich auch auf den Namen des Instruments, erklärt Dave Suich vom Ukulele Orchestra of Great Britain, denn auf Hawaiianisch heißt „Uku“ eben „Floh“ und „Lele“ bedeutet „Hüpfen“. Eventuell kommt der Name auch daher, dass es beim Spielen ein bisschen so aussieht, als würden die Hände wie Flöhe über die Saiten hüpfen.

Nach Hawaii ist die Ukulele erst im 19. Jahrhundert gekommen. Ursprünglich stammt sie von der portugiesischen Insel Madeira.

Dort spielt man eine ganz ähnliche kleine Gitarrenart, die Braguinha. Seefahrer haben die Braguinha dann von Madeira in den pazifischen Raum gebracht.

Von Hawaii aus hat die Ukulele dann auch Hollywood und dann die ganze Welt erobert.

Informationen zu dieser Antwort:

Beantwortet von Martin Gramlich am 13.10.2011 in Geschichte und Archäologie, Kunst und Musik, Sprache und Redewendungen, Stichworte: , , , , , , , , , .

Weitere Möglichkeiten:

Antwort drucken

Kommentare zu „Was bedeutet „Ukulele“ und woher kommt sie?“

Noch sind keine Kommentare vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

Kommentar schreiben

Name und Email müssen angegeben werden, die Email-Adresse wird nicht innerhalb der Kommentare angezeigt.

*