Warum läuft die Nase, wenn man weint?

von Gabor Paal am 22.09.2011, 1 Kommentar

Was aus der Nase läuft, ist Tränenflüssigkeit – Augen und Nase sind nämlich durch den Tränenkanal verbunden. Auch wenn wir nicht weinen, produzieren die Tränendrüsen ständig Tränenflüssigkeit. Sie tun das, um die Augen feucht und sauber zu halten, aber auch, um die Hornhaut mit Nährstoffen zu versorgen. Diese Tränenflüssigkeit fließt von außen nach innen, d.h. unsere Tränendrüsen führen dem Auge Flüssigkeit zu, diese Flüssigkeit verdunstet zum Teil; zum anderen Teil fließt sie innen, über den Tränenkanal, wieder ab – und dieser Kanal endet nun mal in der Nase.

Normalerweise merken wir das nicht, weil nur geringe Mengen Flüssigkeit dort verschwinden und diese sich sozusagen in den Weiten der Nasenschleimhäute verlieren. Aber wenn wir weinen, produzieren wir einen kräftigen Überschuss an Tränenflüssigkeit; das Auge hat dann „Hochwasser“: ein Teil tritt über die Ufer – das sind die Tränen, die übers Gesicht fließen; aber es fließen eben auch größere Mengen Tränenflüssigkeit über den Tränenkanal wieder ab und kommen als salziges triefendes Nass aus der Nase wieder heraus.

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Beantwortet von Gabor Paal am 22.09.2011 in Gesundheit, Medizin, Körper, Stichworte: , , , , , , , .

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Kommentare zu „Warum läuft die Nase, wenn man weint?“

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Leonie schreibt am 01.12.2016

Sehr hifreich

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