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SENDETERMIN Mi, 17.1.2018 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Hilfe im Notfall Rettungsdienst in der Krise?

Zehn Minuten - solange sollte es eigentlich maximal dauern, bis der Rettungsdienst Patienten mit Herzinfarkt oder die Opfer eines Verkehrsunfalls erreicht. Denn danach sinken die Überlebenschancen rapide. Doch wie sieht es tatsächlich im Südwesten aus? "betrifft" hat dafür umfangreiche Daten aus beiden Ländern ausgewertet. Wo kommt der Rettungsdienst oft zu spät, wo fehlen die Notärzte und Rettungsassistenten? Wie sind die Rettungswachen, Notarztstandorte und Einsatzwagen verteilt? Und welche Folgen hat das für die Bevölkerung? "betrifft" deckt die Schwachstellen des Rettungsdienstes im Sendegebiet auf und geht den Problemen auf den Grund.

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In 10 Minuten am Einsatzort?

Wie gut sind Rettungsdienste in Südwestdeutschland?

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Gefühlte Stunden statt Minuten: Die Zeit bis zum Eintreffen der Helfer wird von den Verletzten oft als länger empfunden.

Gefühlte Stunden statt Minuten: Die Zeit bis zum Eintreffen der Helfer wird von den Verletzten oft als länger empfunden.

Vor allem in ländlichen Gebieten müssen Notärzte oft lange fahren, bis sie ihre Patienten erreichen.

Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt jede Sekunde – auch für den Notarzt.

Fliegen ist schneller als Fahren – doch bei schlechtem Wetter oder nachts sind die meisten Rettungshubschrauber nicht einsatzfähig.

Üben für den Ernstfall: Bei schweren Verkehrsunfällen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften für die Unfallopfer überlebenswichtig.

Üben für den Ernstfall: Bei schweren Verkehrsunfällen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften für die Unfallopfer überlebenswichtig.

Umfassende Untersuchung des SWR

Ein Jahr lang hat ein Recherche-Team im SWR daran gearbeitet, die genauen Einsatzzeiten von Rettungswagen und Notärzten in der Region zusammenzustellen. Insgesamt 250 Datenanfragen wurden dafür an die beteiligten Akteure gestellt, über 100.000 Datensätze zu Einsatzzeiten und Standorten der Rettungsmittel und der Personalsituation ausgewertet. Das Ergebnis ist eine interaktive Karte, auf der für 3400 Gemeinden die exakten Daten abrufbar sind. Jeder kann durch einen einfachen Klick feststellen: Wie gut bin ich vor Ort versorgt?


Sendung vom

Mi, 17.1.2018 | 20:15 Uhr

SWR Fernsehen