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Die Knochen-Docs - und wie es weiterging Veronikas Geschichte

Es waren spannende Geschichten und berührende Schicksale, die die SWR-Dokuserie "Die Knochen-Docs" vor einigen Jahren präsentierte: von schwerkranken Patienten, die in der Orthopädischen Klinik der Universität Heidelberg  behandelt wurden; und von Operateuren, die sich in riskanten Operationen oft an die Grenzen des Machbaren wagten. Die Patienten von damals - wie geht es ihnen heute?

Seine Patientin, die kleine Veronika, wird Dr. Wenz, damals der Fußspezialist in der Heidelberger Orthopädie und von allen nur "Dr. Foot" genannt, sicher nie vergessen. Acht Jahre alt war sie zu jener Zeit, als sie ihm zum ersten Mal gegenüberstand: ein fröhliches, entzückendes Mädchen und das ganze Glück ihrer Adoptiveltern. "Wir wussten sofort: das ist unser Kind!", sagen Thomas und Sylvia Schmidt.

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Die Knochendocs - und wie es weiterging

Veronika - acht Jahre später

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Veronikas Geschichte geht weiter: Aus dem fröhlichen Mädchen aus der ersten Knochendocs-Staffel ist ein selbstbewusster Teenager geworden.

Veronikas Geschichte geht weiter: Aus dem fröhlichen Mädchen aus der ersten Knochendocs-Staffel ist ein selbstbewusster Teenager geworden.

Vor der Operation: Die kleine Veronika bekommt ihren Fuß gerichtet.

Damals vor der Operation: Die kleine Veronika.

Veronikas Operateur: Dr. Wolfram Wenz gilt als einer der besten Fußchirurgen Deutschlands.

Fuß-OP in der Orthopädischen Uniklinik Heidelberg.

Obwohl Veronika behindert war, hatten ihre Adoptiveltern sie in einem bulgarischen Kinderheim ausgesucht. Sie leidet am sogenannten Proteus-Syndrom, d.h., an einem Riesenwachstum einzelner Körperteile. Bei Veronika sind es die Füße: wahre "Elefantenfüße".


Für Wolfgang Wenz, den erfahrenen Chirurgen, war es damals eine der größten Herausforderungen seiner Laufbahn. Es galt, Veronikas deformierten Fuß in einen halbwegs normalen zu verwandeln. Dies gelang durch eine riskante Operation, bei der "Dr. Foot" Veronikas Fuß gleichsam völlig neu aufbaute. Doch dies war nicht das Ende der Geschichte. Denn das Schicksal hielt für Veronika noch einige Herausforderungen bereit.

Acht Jahre später besucht SWR-Autor Harold Woetzel Veronika und ihre Familie noch einmal. Aus dem Mädchen von damals ist inzwischen eine selbstbewusste junge Frau geworden, die sich freilich immer weiteren Operationen unterziehen musste. Wie sie diese ertragen hat, wie sie sich bei allen Schwierigkeiten und Rückschlägen ihre Fröhlichkeit und ihren Optimismus bewahrt hat - auch davon erzählt dieser spannende und berührende Film.