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Johanna mit Ärzten

Die Knochen-Docs – und wie es weiterging… Die Geschichten von Johanna und Felix

Es waren spannende Geschichten und berührende Schicksale, die die SWR-Dokuserie „Die Knochendocs“ vor einigen Jahren präsentierte: von schwerkranken Patienten, die in der Orthopädischen Klinik der Universität Heidelberg  behandelt wurden; und von Operateuren, die sich in riskanten Operationen oft an die Grenzen des Machbaren wagten. Die Patienten von damals – wie geht es ihnen heute?

Johanna

Die 5-jährige Johanna verlor durch einen tragischen Unfall auf dem Reiterhof ihr Bein.

Zum Beispiel die kleine Johanna, die auf dem Reiterhof ihrer Eltern durch einen tragischen Unfall ein Bein verlor. Den Tag im Sommer 2009 wird die Familie, die einen Reiterhof in der Nähe von Aachen betreibt, niemals vergessen - als die fünfjährige in eine Heupresse geriet und schwer verletzt wurde. Johannas Bein war nicht zu retten. „Erst hatte sie gedacht, das wächst wieder nach“, erinnert sich Johannas Mutter. Erst später habe sie begriffen, dass das Bein für immer verloren sei. Wie sollte es nun weitergehen mit ihrer Leidenschaft für Pferde und für die Dressurreiterei? Durch die SWR-Serie „Die Knochendocs“ waren  Johanna und ihre Eltern auf die Uniklinik in Heidelberg aufmerksam geworden; wo ihr endlich  engagierte Ärzte und Orthopädietechniker zu einer passenden Prothese verhalfen. Und heute? Da sitzt Johanna, inzwischen Teenager, längst wieder fest im Sattel, im wahrsten Sinne. Wird es ihr gelingen, ihr Traumziel zu erreichen: die Teilnahme bei den Paralympics mit den deutschen Dressurreitern?

Felix mit Freundin

Felix mit seiner Freundin Chrissie.

Ein schlimmer Unfall hat auch Felix‘ Leben für immer verändert. Ein Sturz brachte den begeisterten Mountain-Biker in den Rollstuhl. 28 war er damals, als ein achtloser Moment während einer Abfahrt im Wald ihn aus seinem bisherigen Leben riss. Es waren bittere Tage und Monate, in denen sich Felix ein neues Leben aufbauen musste. Würde seine Freundin Chrissie zu ihm stehen? Eine bange Frage, die Felix damals beschäftigte. Was ist aus ihm geworden?

Acht  Jahre nach der ersten Staffel der „Knochendocs“ hat SWR-Autor Harold Woetzel die Patienten von damals noch einmal besucht. Sein Film erzählt bewegende Geschichten von Hoffnung und Heilung; von Menschen, die mit Mut und Optimismus ihr Schicksal annehmen. Und von denen, die ihnen geholfen haben. In Heidelberg und anderswo.