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SENDETERMIN Mi, 20.3.2019 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Operationsroboter Präziser als jedes Skalpell? Wem die neuen OP-Roboter nutzen

Trotz aller Innovation: Auch die neueste Generation der OP-Roboter operiert noch nicht selbständig. Die Geräte werden immer noch von menschlichen Chirurgen gesteuert, die an einer Konsole neben dem OP-Tisch stehen. Die Ärzte sprechen daher statt von Roboter-OPs lieber von "roboter-unterstütztem Operieren". Der Film untersucht, wie sicher die neuen Operationsroboter sind, bei welchen Eingriffen sie eingesetzt werden und welche Vorteile Patienten davon haben. Gedreht wurde unter anderem an der Uniklinik Heidelberg gedreht, die in Deutschland als Zentrum roboterunterstützten Operierens gilt.

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Präziser als jedes Skalpell - Wem die neuen OP-Roboter nutzen

Maschinen unterstützen Chirurgen

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Jürgen Weitz, Direktor der Thoraxchirurgie der Uniklinik Dresden bei der Planung einer Roboter-OP, anhand einer Magnetresonanztomografie-Aufnahme.

Jürgen Weitz, Direktor der Thoraxchirurgie der Uniklinik Dresden bei der Planung einer Roboter-OP, anhand einer Magnetresonanztomografie-Aufnahme.

Der Chirurg verfolgt die OP am Bildschirm.

Gestochen scharfe Monitorbilder geben einen Überblick über das Operationsfeld.

Roboter operieren nicht selbst, sondern unterstützen den Chirurgen.

Vorteile der Operationsroboter

Die Operationen können durch Roboter viel genauer vorab geplant werden; die Schnitte werden viel präziser ausgeführt, da eine aufwendige Steuerung jedes noch so kleine Zittern des Chirurgen ausgleicht. Von der Steuerungskonsole neben dem OP-Tisch aus behalten die Ärzte durch gestochen scharfe 3D-Endoskopbilder stets den Überblick über das Operationsfeld. Während solche Roboter schon länger bei OPs von Blase oder Prostata eingesetzt werden, erlaubt die neue Generation auch Eingriffe im Bauch- und Brustraum. Selbst komplizierte Eingriffe am Darm oder sogar die Entfernung der Speiseröhre bei Krebs können dadurch minimalinvasiv durchgeführt werden – mit weniger Verletzungen und Blutverlust und einer schnelleren Erholung des Patienten.

Sendung vom

Mi, 20.3.2019 | 20:15 Uhr

SWR Fernsehen