Bitte warten...

SENDETERMIN Mi, 19.11.2014 | 11:45 Uhr | EinsPlus

Wer wirklich für die Kirche zahlt Gott hat hohe Nebenkosten

Bei Caritas und Diakonie finanziert die Kirche selbst nur noch etwa zwei Prozent des Etats, 98 Prozent trägt die Gesellschaft. Die Allgemeinheit zahlt Milliardenbeträge, aber sie hat nichts zu sagen. Wie kommt es zu diesen Summen? Und wofür gibt die Kirche das eigene, das Kirchensteuer-Geld aus?

1/1

Gott hat hohe Nebenkosten

In Detailansicht öffnen

Pfarrer S. hat Bernadette K. entlassen, weil sie zu einem neuen Partner zog.

Pfarrer S. hat Bernadette K. entlassen, weil sie zu einem neuen Partner zog.

Die Kindergartenleiterin Bernadette K. wurde von der Kirche entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog.

Pfarrer S. hat Bernadette K. entlassen, weil sie zu einem neuen Partner zog.

Die Kindergarteneltern wehren sich gegen die Entlassung.

Bernadette K. wurde als Leiterin eines katholischen Kindergartens entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog. Ehebruch. Ein Verstoß gegen die Loyalität zu ihrem Arbeitgeber, hatte die Kirche entschieden und ihr gekündigt.

Wie Bernadette K. arbeiten weit über eine Million Menschen in sozialen Einrichtungen für die Kirchen - in Kindergärten, Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht.

Doch wo Kirche draufsteht, ist häufig vor allem Staat drin. Denn für die christlichen Einrichtungen zahlt zum größten Teil die Allgemeinheit. Der Kindergarten, in dem Bernadette K. arbeitete, wird zu 100 Prozent aus öffentlichen Geldern finanziert.

Autorin Eva Müller machte sich auf die Suche. Sie sprach mit Bernadette K. und den Kirchenvertretern, die ihr kündigten, und sie zeigt an weiteren Beispielen aus dem ganzen Land, welche Sonderrechte die Kirche hat, woher die Kirche ihr Geld bekommt und was sie damit macht.

Sendung vom

Mi, 19.11.2014 | 11:45 Uhr

EinsPlus