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Impressionen vom Kloster Maria Laach

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Das Kloster Maria Laach liegt am Laacher See, dem größten See in Rheinland-Pfalz. Bei dem See handelt es sich um ein Eifelmaar, einen mit Wasser gefüllten Vulkankrater, der vor 11.000 Jahren entstanden ist.

Das Kloster Maria Laach liegt am Laacher See, dem größten See in Rheinland-Pfalz. Bei dem See handelt es sich um ein Eifelmaar, einen mit Wasser gefüllten Vulkankrater, der vor 11.000 Jahren entstanden ist.

Im Kloster leben heute 53 Mönche, die dem Benediktinerorden angehören. Der Orden geht auf den heiligen Benedikt von Nursia zurück, der im 6. Jahrhundert ein Kloster stiftete und mit seiner Regel (beten und arbeiten) das christliche Mönchtum begründete.

Erbaut wurde das Kloster Maria Laach zwischen 1093 und 1230. Die Gründer waren Pfalzgraf Heinrich II. von Laach und seine Frau Adelheid. Das Grab des Stifters befindet sich im Westchor der Klosterkirche, die vor 850 Jahren geweiht wurde.

Die Basilika ist besonders gut erhalten. Das Baumaterial für die Kirche - Basalt und Tuff - stammt aus der näheren Umgebung und erinnert an die vulkanische Vergangenheit. Jeweils drei Türme erheben sich auf beiden Seiten des Kirchenschiffs.

Das Tor zur Vorhalle der Kirche ist mit wertvollen Ornamenten verziert. Unter anderem ist ein kleines Teufelchen zu sehen, das die Sünden der Sterblichen auf einer Rolle aus Pergament festhält.

Die "Paradies" genannte Vorhalle blieb unbeschadet erhalten. Die Halle mit dem Kreuzgang ist zu beiden Seiten offen. In der Mitte der Wandelhalle befindet sich ein kleiner Garten mit einem Brunnen.

In der klostereigenen Glockengießerei arbeitet der Mönch Michael. Er ist gleichzeitig der Glockensachverständige des Bistums Trier.

Rund 200 Arbeitsplätze haben die Mönche rund ums Kloster geschaffen. Zum Beispiel im Seehotel, einer Vier-Sterne-Herberge. Außerdem gibt es eine Buchhandlung, eine Gärtnerei, das Klostergut sowie weitere Werkstätten, ein Museum und den Campingplatz.