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Einweihung der neuen Synagoge in Mainz

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Die Einweihung der neuen Mainzer Synagoge am 3. September 2010 war ein ganz besonderes Ereignis für die Jüdische Gemeinde. Nach einem Gottesdienst in der alten Synagoge in der Forsterstraße wurden die Torarollen in einer öffentlichen Prozession feierlich zur neuen Synagoge getragen.

Die Einweihung der neuen Mainzer Synagoge am 3. September 2010 war ein ganz besonderes Ereignis für die Jüdische Gemeinde. Nach einem Gottesdienst in der alten Synagoge in der Forsterstraße wurden die Torarollen in einer öffentlichen Prozession feierlich zur neuen Synagoge getragen.

Die Tora ist der erste Teil der hebräischen Bibel. In ihr wird unter anderem die Schöpfungsgeschichte der Welt geschildert.

Der Transport zur neuen Synagoge wird mit religiösen Gesängen und Tänzen begleitet.

Mit der Einweihung der neuen Synagoge in Mainz wird jüdisches Leben in der Landeshauptstadt wieder sichtbar.

Nach der Prozession werden die Torarollen in den Toraschrein gelegt, der den Mittelpunkt jeder Synagoge darstellt. Der Toraschrein der neuen Mainzer Synagoge ist zudem ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Religionen, denn er wurde von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bistum Mainz gespendet.

Auch der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel schaut der feierlichen Zeremonie zu.

Ebenfalls bei der Eröffnung anwesend sind Bundespräsident Christian Wulff (rechts), der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und die Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch.

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