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Albert Einstein in Ulm Der relative Ulmer

"Die Stadt der Geburt hängt dem Leben als etwas ebenso Einzigartiges an wie die Herkunft von der leiblichen Mutter. Auch der Geburtsstadt verdanken wir einen Teil unseres Wesens. So gedenke ich Ulm in Dankbarkeit, da es edle künstlerische Tradition mit schlichter und gesunder Wesensart verbindet." - Albert Einstein

Einstein in Princeton, 1941

Einstein in Princeton, 1941

So beschreibt Albert Einstein sein Verhältnis zur Stadt Ulm. Hier wurde der berühmte Physiker am 14. März 1879 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren. Allerdings verbrachte der Begründer der Relativitätstheorie nur die ersten 15 Monate seines Lebens in Ulm. Die Familie siedelte bereits im Juni 1880 nach München um.

Weitere Stationen im Leben des überzeugten Pazifisten waren Zürich, Bern, Berlin und Princeton, wo er 1955 starb. Bereits 1905 veröffentlichte Einstein seine Schriften zur "speziellen Relativitätstheorie" und 1915 die "allgemeine Relativitätstheorie". Den Nobelpreis für Physik erhielt Einstein 1921 für seine Beiträge zur Quantentheorie.

Auf den Spuren Einsteins in Ulm

Einstein während seiner Gymnasialzeit am Münchner Luitpold-Gymnasium um 1890

Einstein während seiner Schulzeit um 1890.

In Ulm würdigen einige Denkmäler und Tafeln den Wissenschaftler. So erinnert zum Beispiel der Einsteinbrunnen vor dem Zeughaus an den gebürtigen Ulmer. Außerdem wurde das Gebäude der Ulmer Volkshochschule nach ihm benannt, in dem sich im ersten Stock eine kleine Einstein-Ausstellung befindet.

In einem der Glasfenster im Ulmer Münster, das "Fenster der Verheißung" genannt wird, ist Einstein neben Kopernikus, Kepler, Galilei und Newton zu sehen. Übrigens: Entgegen der allgemeinen Annahme, er sei ein schlechter Schüler gewesen, hatte Einstein vorwiegend gute bis sehr gute Zensuren in der Schule.

Die Einsteinstraße

Ulm, Albert-Einstein-Brunnen

Albert-Einstein-Brunnen in Ulm

Nachdem Einstein 1922 den Nobelpreis erhalten hatte, entschied sich der Ulmer Gemeinderat, eine Straße nach ihm zu benennen. 1933 verließ Einstein aus Protest gegen den Nationalsozialismus Deutschland. Die Ulmer Einsteinstraße wurde in Fichtestraße umbenannt. Nach 1945 wurde die Fichtestraße dann wieder zur Einsteinstraße. Albert Einstein soll darauf gesagt haben: "Ich glaube, ein neutraler Name, z.B. 'Windfahnenstraße', wäre dem politischen Wesen der Deutschen besser angepasst und benötigte keine Umtaufen im Laufe der Zeiten."


Einstein-Stadtführung

Die Stadt Ulm hat zu Ehren ihres weltbekannten Sohnes eine Einstein-Stadtführung eingerichtet. Auf Anfrage kann sie bei der Tourismusverwaltung Ulm gebucht werden.

Tourismus Ulm


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