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Die Korallen der Schwäbischen Alb

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Das, was heute die Schwäbische Alb ist, war vor rund 140 Millionen Jahren ein tropisch warmes Meer ...

Das, was heute die Schwäbische Alb ist, war vor rund 140 Millionen Jahren ein tropisch warmes Meer ...

... und damit Lebensraum für Korallen, Austern, Muscheln, Schnecken, Seeigel, Seesterne und Fische.

Davon zeugen heute noch versteinerte Korallen, die einzigartig sind auf der Welt.

Korallen sind Meerestiere, die fest auf dem Untergrund sitzen und ein kalkiges Skelett haben.

Es gibt nur wenige Stellen, an denen man heutzutage auf der Alb noch Korallen findet. Der berühmteste Ort unter Sammlern ist neben den Gerstettener Äckern der Rinderberg bei Naltheim.

Immer wieder trifft man hier Hobbygeologen, die mit Hammer und Spaten bewaffnet nach Korallen suchen. Laien erkennen oft nicht, was sie vor sich haben, wenn sie graben. Denn die Versteinerungen sehen aus wie schmutzige Steine. Nur wer die Korallen mit Salzsäure frei ätzt ...

... erhält solche Prachexemplare. Zu sehen sind die verkieselten Schätze im Riffmuseum im alten Bahnhof von Gerstetten, im Urweltmuseum in Aalen ...

... im Korallen- und Heimatmuseum Nattheim und im Staatlichen Museum für Naturkunde am Löwentor in Stuttgart.