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"Zur Sache Politrend" Dezember 2015 CDU weiterhin stärkste Kraft

Die politischen Mehrheiten in Rheinland-Pfalz sind derzeit nicht klar. Das hat der "Zur Sache Politrend" ergeben. Es reicht weder für Rot-Grün noch für Schwarz-Gelb. Dafür legt die rechtspopulistische AfD weiter zu.

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Politrend Dezember 2015

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Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl wäre?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3.bis 7. Dezember 2015).

Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl wäre?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3.bis 7. Dezember 2015).

Wenn Sie an die Zeit nach der kommenden Landtagswahl denken: Sollte die nächste Landesregierung wieder von der SPD oder sollte sie von der CDU geführt sein?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3. bis 7. Dezember 2015).

Finden Sie, dass die Verhältnisse derzeit in Rheinland-Pfalz eher Anlass zur Zuversicht oder eher Anlass zur Beunruhigung geben?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3. bis 7. Dezember 2015).

Wie zufrieden sind Sie mit der politischen Arbeit von …?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3. bis 7. Dezember 2015).

Welcher Partei trauen Sie am ehesten zu, die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen?
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts infratest dimap unter 1.000 Wahlberechtigten aus Rheinland-Pfalz (Erhebungszeitraum: 3. bis 7. Dezember 2015).

Wenn am Sonntag Wahlen wären, würde die FDP fünf Prozent (+-0) erreichen und zöge damit in den Landtag ein. Auch die Linke erreichte mit fünf Prozent (+-0) die Mandatsschwelle und wäre im Landtag vertreten. Weiter zulegen könnte die rechtspopulistische AfD. Sie kommt beim jüngsten "Zur Sache Politrend" auf sieben Prozent und legt damit drei Prozentpunkte zu. Auf sonstige Parteien entfielen vier Prozent.

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1:49 min | Do, 10.12.2015 | 18:00 Uhr | Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz | SWR Fernsehen RP

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Zur-Sache-PoliTrend

Alles offen vor der Landtagswahl

Rund drei Monate sind es noch bis zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, selten war das Rennen so spannend. Nach dem neuen PoliTrend würden sechs Parteien in den Mainzer Landtag kommen.

Keine Mehrheit für Rot-Grün oder Schwarz-Gelb

Nach dem "Zur Sache Politrend" würde es weder für Rot-Grün (40 Prozent) noch für Schwarz-Gelb (44 Prozent) reichen. Die CDU bliebe mit 39 Prozent zwar weiterhin stärkste politische Kraft im Land, sie verliert in der Umfrage aber zwei Prozentpunkte. Im "Zur Sache Politrend" vom September hatte die CDU einen Prozentpunkt verloren. Die SPD erreichte unverändert 31 Prozent. In der Septemberumfrage hatte sie zwei Prozentpunkte verloren. Die Grünen kämen auf neun Prozent, ein Minus von einem Prozentpunkt.

Bei einem solchen Wahlausgang mit sechs statt wie bisher drei Parteien im Landtag wäre eine Mehrheitsbildung schwierig. Nur eine große Koalition aus CDU und SPD (70 Prozent) hätte eine sichere Mandatsmehrheit. Rechnerisch wären auch Dreiparteienbündnisse möglich. Zum Beispiel aus CDU, Grünen und FDP (53 Prozent).

Wer soll die Regierung anführen?

Bei der Frage, ob die SPD oder die CDU in der nächsten Landesregierung die führende Rolle spielen soll, plädieren aktuell 42 Prozent für die SPD, ein Plus von vier Punkten im Vergleich zum November letzten Jahres. Dagegen bevorzugen 36 Prozent einen politischen Wechsel zu einem CDU-geführten Kabinett, ein Minus von vier Prozentpunkten. Die Unterstützung für eine führende Rolle der SPD ist insbesondere bei den Wählern, die 60 Jahre alt oder älter sind und den Frauen gestiegen. Von keiner der genannten Parteien solle eine Regierung angeführt werden, sagten in der "Zur Sache Politrend"-Umfrage neun Prozent (+3).

Rheinland-Pfälzer zunehmend besorgt

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise und der Terror-Anschläge von Paris hat der "Zur Sache Politrend" gefragt, ob die Verhältnisse derzeit in Rheinland-Pfalz eher Anlass zur Zuversicht oder eher Anlass zur Beunruhigung geben.

Gut die Hälfte (54 Prozent) der Wahlberechtigten ist eher zuversichtlich (-6). Bei der "Zur Sache Politrend"-Umfrage im Februar 2015 waren es 60 Prozent der Befragten. 38 Prozent sehen eher Anlass zur Beunruhigung (+9). Im Vergleich zum Jahresbeginn ist die Zuversicht damit um sechs Prozentpunkte zurückgegangen, und die Sorge über die Verhältnisse im Bundesland ist um neun Punkte gestiegen. Stärker beunruhigt als im Februar sind insbesondere die Berufsaktiven im Alter von 30-59 Jahren, sowie Frauen und Befragte mit niedrigen und mittleren Bildungsabschlüssen. 

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des Wahlforschungsinstituts "Infratest dimap" unter 1.000 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern (Erhebungszeitraum: 03. bis 07. Dezember 2015). Die ausführlichen Ergebnisse sendet das Politikmagazin "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" am Donnerstag, den 10. Dezember 2015, um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

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