Navigation

Volltextsuche

zur Sache Rheinland-Pfalz vom 24.5.2012

zur Sache Rheinland-Pfalz!,  24.5.2012 | 43:21 min

Fernsehen im SWR

Umfrage Historisches Tief für die SPD in Rheinland-Pfalz

aus "Ländersache" vom Donnerstag, 17.9.2009 | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Wäre die Bundestagswahl schon am kommenden Sonntag (20.09.2009), müssten die Sozialdemokraten in Rheinland-Pfalz klare Verluste hinnehmen und kämen nur noch auf 28 Prozent. Bei der letzten Bundestagswahl 2005 waren es 34,6 Prozent. Das wäre das schlechteste Bundestags-Wahlergebnis für die SPD in Rheinland-Pfalz seit 1953. Die Union dagegen könnte ihr Ergebnis von 2005 leicht ausbauen und käme auf 39 Prozent der Stimmen (2005: 36,9 Prozent). Die Liberalen würden auf 14 Prozent zulegen, die Grünen auf 8 Prozent und die Linke auf 7 Prozent. Allerdings ist jeder fünfte Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz noch unentschlossen.

Wenn die Rheinland-Pfälzer den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich dem „PoliTrend“ zufolge 59 Prozent aller Wahlberechtigten für Angela Merkel entscheiden. SPD-Herausforderer Frank Walter Steinmeier würden nur knapp ein Drittel wählen, nämlich 28 Prozent.

Knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb im Land
Linke gewinnt dazu

Wäre am kommenden Sonntag (20.09.2009) Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, würde die CDU erstmals seit vier Jahren mehr Stimmen bekommen als die SPD. Allerdings haben beide großen Volksparteien im Land an Zustimmung verloren. Die SPD verliert demnach 3 Prozentpunkte im Vergleich zum „PoliTrend“ vom Mai 2009 und erreicht nur noch 33 Prozent der Stimmen. Die CDU verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 35 Prozent. Die FDP könnte mit einem geringen Zuwachs rechnen und erreicht 13 Prozent (+1). Die Grünen halten ihr Ergebnis von 7 Prozent. Die Linke würde die Fünf-Prozent-Hürde im rheinland-pfälzischen Landtag erstmals deutlich überspringen und wäre mit 7 Prozent (+2) gleich stark wie die Grünen. Wäre dies das Ergebnis der Landtagswahl, hätte Schwarz-Gelb in Rheinland-Pfalz eine knappe Mehrheit.

Ablehnung der Investitionen am Nürburgring

Die meisten Rheinland-Pfälzer sind dagegen, dass die Landesregierung viel Geld in große Infrastruktur-Projekte wie den „Freizeitpark am Nürburgring“ investiert. Drei Viertel (76 Prozent) halten es für falsch, dass der Freizeitpark mit Steuergeldern gefördert wird. Lediglich jeder Fünfte unterstützt Investitionen in solche Projekte.

Eine klare Mehrheit von 55 Prozent der Bürger glaubt außerdem, dass das gescheiterte Finanzierungsmodell am Nürburgring und der Rücktritt von Finanzminister Deubel auch dem Ansehen von Ministerpräsident Beck geschadet haben.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen telefonischen Umfrage des Wahlforschungsinstituts „Infratest dimap“ unter 1000 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzern (Erhebungszeitraum: 11.09. bis 14.09.2009).

Letzte Änderung am: 16.09.2009, 15.13 Uhr

zur Sache hilft Haben Sie Ärger mit Behörden?

Schildern Sie uns Ihr Problem, wir helfen:

Redaktion zur Sache Rheinland-Pfalz!
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

E-Mail-Formular

oder telefonisch unter:
06131/929 - 33211 [mehr zu: Haben Sie Ärger mit Behörden?]