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zur Sache Rheinland-Pfalz vom 24.5.2012

zur Sache Rheinland-Pfalz!,  24.5.2012 | 43:21 min

Fernsehen im SWR

Umfrage SPD weiterhin ohne eigene Mehrheit - Linkspartei im rheinland-pfälzischen Landtag

"Ländersache" vom Donnerstag, 13.3.2008 | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Könnten die Rheinland-Pfälzer am kommenden Sonntag (16.03.2008) erneut den Landtag wählen, bliebe die SPD weiterhin ohne eigene Mehrheit. CDU und FDP blieben stabil. Die Grünen könnten mit dem Wiedereinzug in den Landtag rechnen und auch die Linkspartei würde die Fünf-Prozent-Hürde deutlich überschreiten.

Die SPD kommt danach auf 39 Prozent der Stimmen und verliert damit drei Prozentpunkte gegenüber Dezember 2007. Sie bleibt die stärkste politische Kraft im Land, allerdings ohne eigene Mehrheit. Die CDU kommt auf 37 Prozent der Stimmen, unverändert gegenüber dem „PoliTrend“ vom Dezember 2007. Die FDP erhält 8 Prozent, genauso viel wie vor drei Monaten. Die Grünen im Land liegen aktuell bei 7 Prozent, im letzten Dezember waren es 6 Prozent.
Die Linke bekommt ebenfalls 7 Prozent der Stimmen und wäre damit im Parlament von Rheinland-Pfalz vertreten (Dezember 2007: 4 Prozent).
Die sonstigen Parteien liegen bei zwei Prozent (Dezember 2007: 3 Prozent).

Nur ein Viertel glaubt Becks Absage an die Linke

Kurt Beck hat prinzipiell ausgeschlossen, dass die SPD nach der nächsten Bundestagswahl 2009 mit der Linkspartei auf Bundesebene in irgendeiner Form zusammenarbeitet. Das glauben ihm allerdings nur 25 Prozent Rheinland-Pfälzer. 67 Prozent der Befragten halten Becks Aussage hingegen nicht für glaubwürdig.

Nur noch 43 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind der Meinung, dass Kurt Beck sein Amt als SPD-Bundesvorsitzender gut ausfüllt. Im Dezember 2007 waren es noch 16 Prozentpunkte mehr, also 59 Prozent. 46 Prozent der Befragten sagen dagegen, dass Beck seine Sache als Bundesvorsitzender nicht gut macht (Dezember 2007: 35 Prozent).

Wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte, würden sich nur noch 28 Prozent der Rheinland-Pfälzer für Kurt Beck entscheiden. Vor drei Monaten waren es 32 Prozent. 52 Prozent der Befragten würden Angela Merkel wählen, sie hat einen Prozentpunkt gegenüber Dezember verloren.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen telefonischen Umfrage des Wahlforschungsinstituts „Infratest dimap“ unter 1000 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzern (Erhebungszeitraum: 11. bis 12. März 2008).

Letzte Änderung am: 13.03.2008, 13.43 Uhr

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