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SENDETERMIN Do, 19.1.2017 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen BW

Streusalzverbot Trotz hoher Geldstrafen wird munter gestreut

Minusgrade. Glatteis. Streusalz. Für Hunde eine Qual. Das Salz greift ihre Pfoten an. Es schädigt auch Pflanzen. Dabei ist Salzen auf Gehwegen in den meisten Kommunen verboten!

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Hund mit Hundeschuhen gegen Splitt und Streusalz

Hundeschuhe schützen die Pfoten

Wer auf seinem Gehweg statt mit umweltfreundlichem Splitt oder Sand mit Salz streut, muss in vielen Kommunen mit hohen Geldstrafen rechnen. In Stuttgart sind das beispielsweise bis zu 500 Euro. Doch viele Bürger halten sich nicht dran - mit Folgen.

Tierärztin Birgit Drescher aus Stuttgart weiß, dass Hundepfoten schmerzen, wenn sie durch das Salz laufen müssen. Auch Pflanzen werden geschädigt. Sie kann nicht nachvollziehen, dass so viel gesalzen wird. Da muss sich was ändern, fordert sie. Ähnlich sieht das Elvira Kröhnert aus Geislingen. Seit Jahren dokumentiert sie das Streuverhalten ihrer Mitbürger.

Im Baumarkt ist Streusalz frei verkäuflich und die Nachfrage groß. Was bringt also ein Streusalzverbot, was bringen Geldstrafen, wenn sich viele nicht dran halten und das wiederum einfach hingenommen wird?

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