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Sujet Teaser Rückblick zur Sache Baden-Württemberg! Nächste Sendung

Fernsehen im SWR

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Clemens Bratzler Bei ihm geht's zur Sache

Clemens Bratzler, Moderator des landespolitischen Magazins "Zur Sache Baden-Württemberg!" will Politik begreifbar machen und unterhaltsam präsentieren.

Was haben Leonardo da Vinci, Jim Knopf und Pippi Langstrumpf gemeinsam – und vor allem was haben sie mit Landespolitik zu tun? Erstmal gar nichts. Aber: Alle drei Figuren haben eine besondere Bedeutung für Clemens Bratzler, den Moderator des SWR-Politikmagazins "Zur Sache Baden-Württemberg!".

Jim und Pippi, das sind seit seiner Kindheit die Lieblings-Romanhelden. Der erste wegen seiner Abenteuerlust, die zweite wegen ihrer Unangepasstheit: "Beide geben sich nicht mit den einfachen Antworten der Erwachsenen zufrieden", so Bratzler. "Sie wollen die Dinge wirklich von Grund auf begreifen."

Und wenn man den gebürtigen Hessen nach seiner Lieblingsgestalt in der Geschichte fragt, dann nennt er spontan Leonardo da Vinci – weil er "analytisch-logisch und gleichzeitig mit genialer Kreativität an die Dinge heranging, und die Welt so ganz neu erklärt hat".

Politik verstehbar machen

Eine Mischung aus diesen drei Figuren und ihren Eigenschaften – so sieht Bratzler idealerweise seine Rolle als Moderator der landespolitischen Sendung im SWR-Fernsehen, die am 29. Mai 2008 ihre Premiere hatte. Denn dort will er komplizierte politische Zusammenhänge für seine Zuschauer wirklich verstehbar machen.

Das novellierte "Landesgesetz zur Stabilisierung von Quartierstrukturen" oder "Das Gesetz zur Änderung des Landesgesetzes zur Ausführung der Finanzgerichtsordnung" – so oder noch grausamer klingt Landespolitik im parlamentarischem Fachchinesisch.

"Zur Sache Baden-Württemberg!" geht einen neuen Weg, Politik aus Sicht normaler Menschen im Land darzustellen. In der 45-minütigen Live-Sendung zur besten Sendezeit geht es darum, welche konkreten Auswirkungen unkonkretes Politikerlatein auf die Bürger hat und wie diese im Alltag mit den Folgen von Politik klarkommen (müssen).

Keine langatmigen Interviews

"Zur Sache" ist nicht nur Titel, sondern Programm in Bratzlers Sendung. Langatmige Interviews mit rhetorischen Floskeln weiß der junge Moderator zu verhindern. Jeden Donnerstag um 20.15 Uhr sollen Verantwortliche mit Aussagen von Betroffenen konfrontiert werden, mit Zitaten und Statistiken, und möglichst nicht ihr einstudiertes Rede-Programm abspulen.

"Verlässlichkeit und Humor" schätzt Clemens Bratzler am meisten bei seinen Mitmenschen. Verlässlich will er auch für seine Zuschauer sein. Kompetent in der Analyse, launig-humorig und ironisch, wenn es darum geht, auch die Ränder der politischen Landschaft zu beleuchten.

Einen prominenten Mitstreiter hat Clemens Bratzler dafür schon gefunden. Der Ministerpräsident höchstpersönlich hat – nicht ganz freiwillig – immer das "letzte Wort" in der Sendung. Oder, um es mit Pippi zu sagen: "Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar!".

Letzte Änderung am: 06.05.2010, 12.38 Uhr

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