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Wetterlexikon Was versteht man unter Frosteindringtiefe?

Die Frosteindringtiefe ist die größte vertikale Tiefe im Erdboden, bis zu der der Boden gefriert. Sie ist in erster Linie von der Temperatur über dem Erdboden, von der Schneebedeckung, vom Wärmetransport aus dem Boden, von der spezifischen Wärmekapazität und der Wärmeleitfähigkeit sowie vom Wassergehalt des Bodens abhängig. Je besser die Wärmeleitfähigkeit eines Bodens ist, desto tiefer dringt unter sonst gleichen Bedingungen der Frost in den Boden ein. Straßendecken mit ihren durch Frostaufbrüche bedingten Schäden sind dafür ein Beispiel. Im Tiefbau ist die Frosteindringtiefe ein wichtiger Anhaltspunkt zur Festlegung der so genannten frostsicheren Gründungstiefe von Bauwerken.