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Wetterlexikon Was ist ein Elmsfeuer?

Es handelt sich um eine büschelförmige elektrische Gasentladung an aufragenden spitzen Gegenständen, wie zum Beispiel Blitzableiter, Türmen Masten oder Bäumen. Benannt ist diese Erscheinung nach dem heiligen Erasmus, dem Schutzpatron der Seeleute, da das Phänomen häufig an der Spitze von Schiffsmasten beobachtet wurde. Bei einer solchen Entladung treten in Bodennähe hohe Spannungsgefälle von 100 000 Volt pro Meter auf. Die lichtschwache Erscheinung ist bei gewittrigem Wetter vor allem im Gebirge und auf See zu beobachten, seltener dagegen im Flachland.