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Besonders gefragt sind immer die extremen Temperaturwerte. Die erstaunliche Spanne von fast 80 Grad wird bestimmt von der höchsten beobachteten Temperatur von 40,2 Grad Celsius in Gärmersdorf (Oberpfalz), am 27.07.1983 und der niedrigsten gemessenen Temperatur von -37,8 Grad C am 12.02.1929 in Hüll (Kr. Pfaffenhofen/Niederbayern). Den wärmsten Sommer gab es in Deutschland 1947, den kältesten 1816. Auch die extremen Winter sind auf zwei Jahrhunderte verteilt. 1974/75 gab es den Wärmerekord und im Winter 1829/30 war es am eisigsten.
Es gab in Deutschland bereits zwei Monate ohne messbaren Niederschlag an einer Wetterstation. Im Oktober 1908 blieb es in Brandenburg an den Stationen Lindenberg und Doberlug-Kirchhain trocken. Auch im Juli 1994 gab es in Barth keinen messbaren Niederschlag. Die höchste Monatssumme wurde mit 777 Liter pro Quadratmeter im Mai 1933 in Oberreute (Kr. Lindau) und im Juli 1954 in Stein (Kr. Rosenheim) gemessen. Dabei fiel in Stein allein an einem Tag 260 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Die Jahressummen schwanken zwischen 3499 Liter pro Quadratmeter im Berchtesgadenerland (1944) und 242 Liter pro Quadratmeter in Thüringen (1911).
Die höchste Schneedecke in Deutschland lag bei haushohen 830 cm am 02.04.1944 auf dem Zugspitzblatt. Der sonnigste Monat war mit 403 Stunden der Juli 1994 in Arkona auf der Insel Rügen. Ganz ohne Sonnenschein blieb dagegen der Dezember 1965 auf dem Großen Inselsberg im Thüringer Wald. Für Weinkenner sicherlich keine Überraschung ist die höchste Jahressumme 1959 auf dem 973 m hochgelegenen Klippeneck (Schwäbische Alb). Das sonnenscheinärmste Jahr wurde 1912 in Münster/Osnabrück registriert.
Der höchste in Deutschland bisher gemessene, auf Meeresniveau reduzierte Luftdruck, beträgt 1057,8 hPa, gemessen am 23.01.1907 in Berlin/Dahlem. Über 100 hPa tiefer liegt der minimale Druckwert, mit 949,5 hPa am 26.02.1989 in Osnabrück. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit wurde mit 335 km/h auf der Zugspitze (12.06.95) registriert. Die größten Nebellöcher gibt es Thüringen. Dort traten 1966 auf dem Großen Inselsberg im Thüringer Wald 305 Nebeltage auf. Die längste Nebellage gab es mit knapp 150 Stunden im November 1993 in Erfurt.