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Regen ist Niederschlag in flüssiger Form. Er kann auf unterschiedliche Weise entstehen, z.B. durch das Anwachsen von kleinen, schwebenden Wolkentröpfchen durch verschiedene wolkenphysikalische Prozesse ("Koagulation", "Koaleszenz") zu größeren Tropfen. Ist der Durchmesser mindestens 0,5 mm groß, so ist der Tropfen so schwer, dass er von der nach oben gerichteten Luftströmung in der Wolke nicht mehr getragen werden kann. Er fällt nach unten und erreicht in der Regel den Erdboden. Regentropfen können durch Anwachsen von kleinen Wolkentröpfchen entstehen (oft "Nieselregen"). Aber es geht auch anders: im Winter oder einfach in größeren Höhen, wo es genügend kalt ist, bilden sich feste Niederschlagselemente, z.B. Schneeflocken, Graupel, oder kleinere Hagelkörner, die beim Fallen durch die tiefer liegenden, wärmeren Luftschichten schmelzen und zuletzt als große Regentropfen den Boden erreichen. So entstehen in der Regel die Tropfen des "Landregens" oder die aus Regenschauern.