OrchesterZukunft

Was bisher geschah

Der SWR beschäftigte sich unter den gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen mit möglichen Zukunftsmodellen für seine Orchester ausführlich. Dies geschah zunächst intern bzw. in ersten vertraulichen Sondierungsgesprächen. Ab Februar 2012 folgten dann Gespräche mit weiteren Beteiligten bzw. möglichen Partnern.

Zu den geprüften Ansätzen gehörten neben der Fusion Sponsoring-Modelle, zusätzliche Rechtsträger in unterschiedlichsten Ausprägungen, aber auch verschiedene Strukturoptionen. Im Prüfungsprozess wurden einzelne Optionen näher analysiert, z. B. die fortlaufende Kooperation mit anderen Orchestern, ein Abschmelzen beider Orchester, ein fusioniertes Orchester in zwei Formationen an zwei Standorten sowie – auf Wunsch des Freiburger Freundeskreises – eine Kuratorenlösung bei Verzicht auf Tarifsteigerungen durch die Musikerinnen und Musiker.

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Zeitstrahl OrchesterZukunft

Die Kontrollgremien des SWR haben sich in zahlreichen Sitzungen mit der Zukunft der Orchester befasst:

03.02.2012 Verwaltungsrat
02.03.2012 Landesrundfunkrat Baden-Württemberg
01.03.2012 Landesprogrammausschuss Baden-Württemberg
15.03.2012 Hörfunkausschuss
16.03.2012 Rundfunkrat
20.04.2012 Verwaltungsrat
14.06.2012 Sondersitzung des Hörfunkausschusses: Anhörung Beteiligte
15.06.2012 Verwaltungsrat
28.06.2012 Hörfunkausschuss
29.06.2012 Rundfunkrat: Beschluss zur Zusammenlegung des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg und des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und zur Gewährung von zusätzlichen drei Monaten Zeit für die Prüfung von Alternativmodellen.
14.09.2012 Verwaltungsrat
27.09.2012 Hörfunkausschuss
28.09.2012 Rundfunkrat: Beschluss zur Zusammenlegung des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg und des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR ab 2016. (Bei 57 Sitzungsteilnehmern elf Nein-Stimmen).
07.12.2012 Rundfunkrat: Stuttgart wird Standort des neuen fusionierten Sinfonieorchesters des SWR ab 2016.

Der SWR hat neben mehrfacher schriftlicher Kommunikation folgende Gespräche mit den Sitzstädten der Orchester, Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart geführt:

26.03.2012 Oberbürgermeister Dr. Schuster, Stuttgart
29.03.2012 Oberbürgermeister Dr. Schuster, Stuttgart
27.04.2012 Oberbürgermeister Dr. Salomon, Freiburg
12.06.2012 Oberbürgermeister Herr Gerstner, Baden-Baden
27.06.2012 Oberbürgermeister Herr Gerstner, Baden-Baden
03.07.2012 Oberbürgermeister Dr. Salomon, Freiburg

Mit dem Land Baden-Württemberg gab es seit März insgesamt drei Gesprächstermine. (12.03.2012, 26.03.2012 und 23.04.2012) Die Musikerinnen und Musiker der Orchester hat der SWR an den folgenden Terminen in Vollversammlungen informiert:

06.02.2012 SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
09.02.2012 Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
01.03.2012 SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
19.06.2012 Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
22.06.2012 SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

Daneben gab es zahlreiche Gespräche mit den Orchestermanagements, Orchestervorständen und einzelnen Musikern, genauso wie den SWR Redaktionen sowie mit dem Personalrat und der Deutschen Orchestervereinigung. Der SWR hat neben häufigen Telefonaten folgende Gespräche mit den Freundeskreisen der Orchester, den Freunden und Förderern des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg und den Freunden und Förderern des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, geführt:

08.02.2012 Freundeskreise RSO und SO
08.03.2012 Freundeskreise RSO und SO
05.04.2012 Freundeskreis SO
16.04.2012 Freundeskreis RSO
04.06.2012 Freundeskreis SO

Weitere Transparenz hat der SWR auch mit öffentlichen Diskussionen geschaffen, zum Beispiel der vom SWR organisierten und im Internet übertragenen Debatte SWRdirekt zur Zukunft der Orchester. Seit dem 05.04.2012 hat der SWR zudem der Öffentlichkeit alle relevanten Informationen im Internet zugänglich gemacht und seitdem immer wieder aktualisiert und ergänzt.

Der SWR hat in der Zeit von Februar bis September allein über 60 Gesprächstermine mit Beteiligten und Dritten wahrgenommen.

Nach diesen Gesprächen und der ausgiebigen und intensiven Prüfung der Alternativen hat sich die Fusion unter den gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen aber als einzig wirklich zukunftsfähige Lösung herauskristallisiert.

Stand: 08.04.2014, 17.25 Uhr