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Deutscher Dokumentarfilmpreis 2011 1. Preis für "Pina" von Wim Wenders

Weitere Auszeichnungen gingen auch an "How to make a book with Steidl" und "Der Tag des Spatzen".

Die nächste Preisverleihung vom Deutschen Dokumentarfilmpreis findet im Juni 2013 statt. Bis dahin wünschen wir allen Filmemachern viel Erfolg !!!

Pina - Plakat

Pina - Plakat



Deutscher Dokumentarfilmpreis 2011

Verleihung war am 26. Mai in Ludwigsburg durch Ministerin Silke Krebs und SWR-Intendant Peter Boudgoust

Die Preisträger des "Deutschen Dokumentarfilmpreises 2011", den der Südwestrundfunk (SWR), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms (HDF) in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben, stehen fest: Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Autor und Regisseur Wim Wenders für seinen in 3D produzierten Dokumentarfilm „Pina“ über die Arbeit der 2009 verstorbenen Choreographin Pina Bausch mit dem Ensemble ihres Tanztheaters in Wuppertal. Der Film wurde von Neue Road Movies, ZDF, 3sat und Arte produziert.


Der Preis des Hauses des Dokumentarfilms in Höhe von 3.000 Euro geht an "How to make a book with Steidl" von Gereon Wetzel und Jörg Adolph von if Productions, ZDF und 3sat.


Den mit 2000 Euro dotierten Preis der Stadt Ludwigsburg erhält Philip Scheffner für den Dokumentarfilm „Der Tag des Spatzen“, eine Koproduktion von pong mit ZDF und Arte. Verliehen wurden die Preise am 26. Mai 2011 im Rahmen des Branchentreffs „Dokville“ in der Musikhalle Ludwigsburg durch die neue Ministerin im Staatsministerium Silke Krebs und SWR-Intendant Peter Boudgoust.


Für Flash: Herbstgold

Das Leben ist kein Heimspiel [mehr]

Länge: 94 Min; Autor/Regie: Rouven Rech, Frank Pfeiffer

Produktion: Sommerhaus Filmproduktion/ZDF; Deutschland 2010

 

Der Bergfürst [mehr]

Länge: 82 Min; Regie: Philip Vogt; Buch: Max Mönch

Produktion: Polyeides medienkontor/BR; Deutschland 2010

 

Der Tag des Spatzen [mehr]

Länge: 100 Min; Regie: Philip Scheffner; Buch: Merle Kröger

Produktion: pong mit ZDF/ARTE; Deutschland 2010

 

Die Anwälte – eine deutsche Geschichte [mehr]

Länge: 92 Min; Autor/Regie: Birgit Schulz

Produktion: Bildersturm Filmproduktion/ WDR/ARTE/NDR/RBB; Deutschland 2009

 

Die Frau mit den 5 Elefanten [mehr]

Länge: 93 Min; Autor/Regie: Vadim Jendreyko

Produktion: Mirafilm und Filmtank mit ZDF/3sat, DRS; Deutschland 2009

 

Herbstgold [mehr]

Länge: 95 Min; Autor/Regie: Jan Tenhaven

Produktion: gebrueder beetz filmproduktion/WDR/ARTE, NDR, Deutschland 2010

 

How to Make a Book with Steidl [mehr]

Länge: 88 Min; Autor/Regie: Gereon Wetzel, Jörg Adolph

Produktion: if Productions/ZDF/3Sat; Deutschland 2010

 

Neukölln Unlimited [mehr]

Länge: 96 Min; Autor/Regie: Dietmar Ratsch, Agostino Imondi

Produktion: INDI Film/RBB/ARTE; Deutschland 2010

 

Pina [mehr]

Länge: 103 Min; Autor/Regie: Wim Wenders

Produktion: Neue Road Movies/ZDF/3sat/ARTE; Deutschland 2011

 

Wiegenlieder [mehr]

Länge: 98 Min; Autor/Regie: Johann Feindt, Tamara Trampe

Produktion: zero one film/ZDF/ARTE; Deutschland 2009

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Stifter und Preisgelder

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird alle zwei Jahre verliehen. Preisstifter sind der Südwestrundfunk (SWR), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms (HDF). Das Preisgeld beträgt insgesamt 25.000 Euro. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis (Hauptpreis von SWR und M F G zu je 50% getragen) ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro für einen Autor oder Regisseur verbunden, das in ein neues Filmprojekt fließen soll. Das Haus des Dokumentarfilms stiftet einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro, die Stadt Ludwigsburg einen Preis in Höhe von 2.000 Euro.


Jury und Auswahlverfahren

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury von sieben Repräsentanten aus den Bereichen der Filmschaffenden, der Filmhochschulen und der Film- und Fernsehkritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Nicht mehr in der Jury mit je einem Sitz vertreten sind die bisherigen Preisstifter. 

Der Südwestrundfunk, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms ziehen sich bewusst aus der Jury zurück, um dem Deutschen Dokumentarfilmpreis eine größtmögliche Unabhängigkeit zu verschaffen. 

Jedes Jurymitglied schlägt bis zu drei Filme für den Wettbewerb vor. Die Jury erstellt auf der Basis dieser Vorschläge eine Nominierungsliste mit maximal 10 Filmen. Vier Wochen vor der Preisverleihung geben die Preisstifter diese Nominierungsliste dann öffentlich bekannt.



Zur Geschichte des Preises

Seit 2003 wurde alle zwei Jahre der „Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis“ für herausragende Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum vergeben. Träger des Preises sind die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, das Haus des Dokumentarfilms Stuttgart und der SWR. Bei der Preisverleihung 2007 im Rahmen der Veranstaltung „Dokville“ in Ludwigsburg hatte sich gezeigt, dass der Preis nicht nur auf regionale, sondern auf internationale Resonanz stößt, sowohl bei den eingereichten Filmen als auch bei der Bedeutung als Branchentreff. Diese Wichtigkeit, aber auch die Ausrichtung auf den deutschsprachigen Raum hatte die Preisstifter bewogen, den Preis seit 2009 "Deutscher Dokumentarfilmpreis" zu nennen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des "Deutschen Dokumentarfilmpreises":

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Matthias Gerlach
Hauptabteilung FS-Kultur

Tel:
(0 72 21) 9 29 - 2 42 73
E-Mail:
zum Mailformular

Letzte Änderung am: 07.11.2011, 11.42 Uhr