Navigation

Volltextsuche

Seite vorlesen:

Stiftung Zu Ehren Hans Bausch – Die Stiftung HANS BAUSCH MEDIAPREIS

Die Stiftung wurde 1983 unter dem Namen „Media-Preis des Süddeutschen Rundfunks“ zu Ehren des 25jährigen Dienstjubiläums des damaligen SDR-Intendanten Prof. Dr. Hans Bausch gegründet. Im selben Jahr wurde der Preis erstmalig verliehen. Die Stiftung ehrt seitdem Personen und Organisationen, die in den Themengebieten Wissenschaft, Forschung und Innovation im Medienbereich Besonderes geleistet haben. Sie würdigt insbesondere Engagements, die für die Entwicklung der Medien in Deutschland von Bedeutung sind bzw. waren und die zur Förderung der Kenntnis der Medien und eines verantwortlichen Umgangs mit ihnen in der Öffentlichkeit beitragen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Hans Bausch setzte sich in seiner Amtszeit immer wieder für einen freien, unabhängigen und liberalen Rundfunk ein. Er starb 1991 im Alter von 69 Jahren. Im darauf folgenden Jahr wurde Bausch posthum mit dem Preis geehrt. Seitdem tragen Stiftung und Preis auch seinen Namen.

Um Arbeiten auf den Gebieten der Medienpublizistik, Medienforschung und Medienpädagogik zu begünstigen, kann die Stiftung neben dem Hauptpreis auch bis zu zwei Fördergaben vergeben.

Die Preisverleihung, die zunächst unregelmäßig und seit 2005 jährlich stattfindet, erfolgt in diesem Jahr zum 14. mal. Bisherige Preisträger waren unter anderem Janosch, Harald Schmidt, Elke Heidenreich, Frank Schirrmacher und Sir Hugh Greene.“



Jury HANS BAUSCH MEDIAPREIS

Den Vorsitz der Jury HANS BAUSCH MEDIAPREIS hat der jeweilige Intendant des SWR inne. Er beruft sechs weitere Vorstandsmitglieder auf fünf Jahre. Dem Vorstand sollen dabei Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft, Publizistik, Medienethik und Medienpolitik angehören. Die Mitgliedschaft ist ehrenamtlich.

Mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet die Jury über die Vergabe des Preises und eventueller Fördergaben.



Mitglieder:

Peter Boudgoust, Intendant des SWR (Vorsitz)

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz

Christoph Grote, Chefredakteur Stuttgarter Nachrichten

Prof. Dr. Claudia Mast, Universität Hohenheim, Fachgebiet Kommunikationswissenschaften und Journalistik

Hans-Jörg Wiedenhaus, Chefredakteur Südwestpresse

Prof. Dr. Volker Wollf, Universität Mainz, Dekan der Fachbereiche Sozialwissenschaften, Medien und Sport



Letzte Änderung am: 07.10.2009, 15.25 Uhr