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Preisobjekt Kantig und offen wie Bausch – Das Preisobjekt

Unversperrte Rahmen im Raum: Knapp ein Kilo – 985 Gramm um genau zu sein – wiegt das Preisobjekt, welches aus einem Klotz Edelstahl in mühevoller Detailarbeit zu dem geformt wird, was später verliehen wird – dem HANS BAUSCH MEDIAPREIS. Rund 40 Stunden dauert seine Gestaltung.

Zunächst wird die Grundform des Preises aus Edelstahl gegossen, anschließend seine Oberfläche gebürstet – nur eine leichte Struktur lässt sich mit dem Finger erspüren. Ansonsten ist das Material kühl und glatt. Die Skulptur ist leicht geneigt. An der höchsten Stelle misst der Preis neun Zentimeter, 16 Zentimeter ist er breit und siebeneinhalb Zentimeter tief.

Bevor drei Basis-Elemente zur unverkennbaren Form zusammengeschweißt werden, wird der Name des Preisträgers in das untere Metall eingraviert. So wird der Preis jedes Mal ganz individuell angefertigt.

In dem Preis lebt die Idee eines unabhängigen und freien Journalismus fort. Kantig und markant ist er, massiv und standfest, genauso wie Hans Bausch war. Der Preis spiegelt aber auch Bauschs andere Seite wider: seine Offenheit.

Der HANS BAUSCH MEDIAPREIS wird an Persönlichkeiten und Organisationen verliehen, die Herausragendes geleistet haben. Egal, ob im Bereich der Medienpädagogik, der Medienpublizistik oder der Medienforschung – sie haben die Entwicklung der Medien in Deutschland vorangetrieben. Mit diesem besonderen Preis werden sie geehrt.

Letzte Änderung am: 19.11.2007, 09.16 Uhr