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Unternehmen leben von neuen Ideen und der Bereitschaft, sich zu verändern. Der SWR hat einen umfassenden Strategieprozess gestartet und damit den Wandel selbst zum Programm gemacht. Das Ziel ist ein offener Austausch mit der heutigen Mediengesellschaft.

Wer sich mit der Geschichte von Medien beschäftigt, stellt schnell fest, dass sich Hörfunk- und Fernsehprogramme in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben. Noch nie gab es eine so große Auswahl an Qualitätsprogrammen. Ein Fernsehkrimi aus den 1960er Jahren ist mit einem heutigen Tatort nicht mehr zu vergleichen. Alle Mediennutzer haben von dem Qualitätssprung profitiert und sind ein hohes Niveau an Angeboten gewohnt: rund um die Uhr, auf allen Verbreitungswegen, mit immer neuen Inhalten. Um innovativ zu bleiben und weiterhin möglichst viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen zu erreichen, hat sich der SWR einen Strategieprozess verordnet. Dabei geht es darum, mit neuen Ideen gezielt junge Menschen, mittlere Altersgruppen und neue Milieus anzusprechen. Einher mit den Reformen im Programm geht der weitere Umbau des Senders zu einem multimedialen Unternehmen. Dafür stehen stellvertretend drei große Projekte: die medienübergreifende Nachrichtenproduktion, neue Fernsehmoderatoren und -formate sowie Spezialangebote für die digitale Mediengeneration. Mit dem Ziel, unverwechselbar und unverzichtbar zu bleiben. Denn: Sie haben die Wahl.
Letzte Änderung am: 15.03.2011, 09.08 Uhr