Am 1. Januar 1998 schließen sich Süddeutscher Rundfunk (SDR) und Südwestfunk (SWF) zum Südwestrundfunk (SWR), der zweitgrößten Landesrundfunkanstalt innerhalb der ARD, zusammen.
Die Zusammenarbeit zwischen SWF und SDR, die seit den 60er Jahren besteht, wird intensiviert. 1995 spricht sich SWF-Intendant Peter Voß erneut für eine Zweiländeranstalt aus. Die Fusion kommt ins Rollen. [mehr zu: Kooperationen und Fusion von SDR und SWF]
SDR, SWF und SR starten 1969 das gemeinsame Dritte Fernsehprogramm Südwest 3, das allmählich zu einem Vollprogramm mit starkem Landesbezug ausgebaut wird. Unterdessen entwickelt sich das Radio zum Begleitmedium. [mehr zu: Fernsehen wird Leitmedium]
Nach dem Krieg ist der Rundfunk Sache der alliierten Besatzungsmächte. Es dauert vier Jahre, bis der neu gegründete Südwestfunk (SWF) in Baden-Baden und der Süddeutsche Rundfunk (SDR) in Stuttgart unabhängig werden. [mehr zu: Das Zeitalter des Hörfunks ]
Die Geburtsstunde des Rundfunks: Seit 1923 entstehen im Deutschen Reich zahlreiche Rundfunkgesellschaften - auch im Südwesten. Ab Januar 1933 übernehmen die Nationalsozialisten das Ruder. Damit endet vorerst die Geschichte des freien Rundfunks. [mehr zu: Die Vorläufer des Rundfunks im Südwesten ]