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Kein Schlafsack und keine Heringe in den Boden rammen. Stattdessen Luxus pur. Glamping statt Camping- das ist der neue Trend 2012. Die Zelte lassen keine Wünsche offen: Himmelbett und Badewanne. Aber kann dieser Camping-Chic das normale Zelterlebnis ersetzen?

Romantisches Licht beim Camping-Dinner im Luxus-Zelt.
Glamping ist neu, modern, und vor allem luxuriös. Es geht dabei nicht mehr nur um das Übernachten im Zelt. Denn die Luxus-Lodge steht schon fertig aufgebaut auf Campingplätzen in der Toskana, am Gardasee oder in der Ardeche. Glamping kommt aus den USA, ist aber auch in Holland schon weit verbreitet.
Fünf Sterne statt Chemieklos
Glamping heißt Luxusurlaub in der freien Natur. Ein Zelt ist mit einem großen Himmelbett mit richtiger Matratze, einem Esstisch und eigener Küche, sowie dunklem Holzboden ausgestattet.
Besonders schick: Für diejenigen, die nicht gerne im Waschhäuschen duschen, ist auch gleich das Bad mit dabei. Die freistehende Badewanne mit versilberten Füßen inklusive.
Glamping = Glamour + Camping
Bedeutet: Kein Anstehen an den Duschen und sogar Platz für bis zu drei Kinder in einem Kinder-Luxus-Zelt direkt nebenan.
Die CMT- die größte Urlaubsmesse Europas stellt zum ersten Mal Glamping vor. In Halle 4 gibt es die Luxus-Lodge zum angucken und zum probeliegen.
In der Nebensaison bezahlbar
Die Luxus-Zelte sind außerhalb der Schulferien schon ab 250 Euro die Woche zu haben. Allerdings ist es dafür in der Hauptsaison umso teurer: Bis zu 200 Euro kann eine Nacht im Glamour-Zelt kosten.
Für echte Camper ist das zu teuer und auch irgendwie nicht das „richtige Campen“.
Aber darum geht es beim Glamping auch nicht. Die glamourösen Zelte stehen nämlich auch nicht auf normalen Campingplätzen, sondern auf Luxusanlagen.
Glamping ist Luxus- keine Frage. Aber manchmal ist weniger mehr. Da sind sich die Dauercamper einig- das wahre Zelt-Feeling gibt es wohl doch mit Heringen und Schlafsack.
Autorin: Lea-Johanna Klebba
Letzte Änderung am: 16.01.2012, 15.00 Uhr