Matthias und Barbara stehen startklar am Ausgangspunkt Parkplatz Bodmannstein bei Waldalgesheim. Sechs Kilometer Erlebnisroute liegen vor ihnen. Die Karte zeigt: Es gibt viel zu entdecken. Aber, stimmt die Ausrüstung?
Strandsandalen gegen Turnschuhe. Ist das Schuhwerk von Matthias zu gewagt für diesen Walderlebnispfad? Muss Barbara ihn vielleicht später Huckepack tragen?
Es geht immer der Maus nach. Sie ist das Erkennungszeichen. Heute ist es etwas matschig, doch nach wenigen Metern wird der Boden griffiger.
Auf dem Pfad gibt es viel zu lernen. Matthias hat die Lösung für das erste Baumrätsel gewusst. Im Verlauf des Weges kommen noch kniffligere Fragen.
Nach der Theorie kommt die Praxis: Im Weitsprung kann man sich mit den Tieren des Waldes messen. Eine witzige Abwechslung, die Spaß macht und den Ehrgeiz weckt.
Hier wird eine römische Villa ausgegraben. Auf dem Hochstand erfährt Barbara, dass das Bad 100 qm groß war. Und dass es eine Fußbodenheizung im gesamten Gebäude gab.
Matthias fühlt sich mit seinen Sandalen wie ein römischer Legionär. Über diesen Weg marschierten vor knapp 2.000 Jahren die Truppen in den Krieg. Händler brachten ihre Waren nach Trier, in die Hauptstadt Galliens.
Es geht nach oben: Auf dem Hochsitz bekommt man eine ganz neue Perspektive inmitten des dichten Waldes. Die Holzkonstruktion ist extra für Kinder gemacht.
Woran erkennt man eine Kreuzspinne? Und wie giftig ist sie? Im aufklappbaren Baumstumpf erfährt man auch viel über die kleinen Tiere des Waldes.
Matthias, bist du da? Klock, Klock, Klock - der Baum als Telefon. Das Eichhörnchen nutzt den Baum als Alarmanlage. Es hört oben am Baum, wenn unten der Dachs kratzt.
Eine kleine Waldmusik: Viele Holzinstrumente stehen bereit. Barbara und Matthias trommeln sich in Ekstase und vergessen darüber ganz die Zeit.
Matthias ist mit seinen Sandalen glücklich und hat noch keine Blessuren. Das hätte Barbara nicht gedacht. Die Wege sind gut ausgebaut. Auch mit Kinderwagen kein Problem.
Gleichgewicht halten und nicht abstürzen. Auf dem Hindernisparcours trainiert man sein Körpergefühl. Die gut ausgebauten Stationen sind auch für Kinder ein sicherer Spaß. Und der Schwierigkeitsgrad lässt sich noch steigern ...
Auf der Wippe hat Barbara Bedenken: "Bringt Matthias mich sicher rüber?" Doch Matthias ist ein Profi-Wipper und balanciert gekonnt auf die andere Seite.
Ein Höhepunkt des Wanderwegs: die Hängebrücke über eine tiefe Schlucht. Ein Gefühl wie bei Indiana Jones, die Brücke schwingt ordentlich. Aber keine Angst: Sie ist kindgerecht gesichert.
Geschafft! Das Picknick haben sich Matthias und Barbara verdient. Super, dass es kurz vor dem Parkplatz eine Grillhütte und Bänke gibt.