Fernsehfilm Deutschland 1992
Herbst 1989: Kai, ein junger Regisseur, kommt an ein kleines Theater in Ostdeutschland, um "Warten auf Godot" zu inszenieren. Doch schnell wird aus seiner Leidenschaft eine Sisyphus-Arbeit: Die Stadtbewohner sind unfreundlich, der Intendant ist ein Ignorant, und das zynisch-chaotische Ensemble interessiert sich auch nicht sonderlich für den naiven Jung-Regisseur. Nur bei Claudia, seiner Regie-Assistentin, findet Kai den nötigen Rückhalt. Kai muss sein Inszenierungskonzept immer wieder ändern, denn die Ausläufer der Revolution im fernen Ost-Berlin überrollen auch das Provinz-Theater. Kai führt einen komisch-verzweifelten Kampf, um seine Produktion doch noch aufführen zu können, aber darüber gerät die gerade erst begonnene Liebesaffäre mit Claudia in eine Krise. In der Nacht, als die Mauer fällt, versuchen die Theaterleute vergeblich, in einem alten Bus nach Berlin zu gelangen. Doch nur Claudia schlägt sich in die Hauptstadt durch. Nach einigen Tagen kehrt sie mit einem westdeutschen Schauspieler zurück, der der heruntergekommenen Theatertruppe mit Rat und Tat bei der Premiere helfen will ...
| Rollen und Darsteller: | |
| Kai | Thorsten Merten |
| Claudia | Jeanette Arndt |
| Intendant Walz | Kurt Böwe |
| Uschi | Petra Kelling |
| Horst | Horst Westphal |
| Tina | Katrin Martin |
| Felix | Mathias Noack |
| Theo | Asad Schwarz |
| Peter | Hans-Uwe Bauer |
| Thomas | Burkhard Heyl |
| und andere | |
| Kamera: | Andreas Höfer |
| Musik: | Tobias Morgenstern und Rainer Rohloff |
| Regie: | Andreas Dresen |
Letzte Änderung am: 25.09.2009, 23.31 Uhr