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Neues Programm für den Südwesten SWRinfo - Wir haben die News. Jetzt!

Der Startschuss für das neue Nachrichten- und Informationsprogramm des Südwestrundfunks ist am 9. Januar 2012 gefallen. SWRinfo können Sie über Digitalradio, Internet und in Stuttgart auch auf UKW 91,5 empfangen. Die neue Infowelle löst das Wortradio SWR cont.ra ab und gibt Ihnen ein Versprechen: Alles, was wichtig ist, in 15 Minuten.

Digitalradio

"Information ist unser Kerngeschäft" sagt SWR-Intendant Peter Boudgoust. Mit dem Digitalradio startet ein neues Zeitalter fürs Radio und mit SWRinfo ist der SWR von Anfang an mit einem neuen Programm dabei. Boudgoust: "Das Versprechen an unser Publikum heißt: In 15 Minuten garantiert Nachrichten. In 15 Minuten das Wichtigste erfahren. In 15 Minuten mindestens ein Thema gehört, das mich ganz besonders interessiert." Dabei nutzt SWRinfo die Fachkompetenz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Chefredaktion Hörfunk.

So können Sie SWRinfo hören:
DigitalradioInternetSmartphoneFernsehenUKW

in Stuttgart
auf 91,5 MHz

Bekenntnis zum Südwesten

SWRinfo sendet seit 9. Januar 2012 täglich ab 6 Uhr morgens im Viertelstundenrhythmus Nachrichten, die durch Wettervorhersagen und Verkehrshinweise ergänzt werden. Zusätzlich erhalten Sie Hintergrundinformation zu aktuellen Themen, darunter Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Wissenschaft, Technik, Sport, Umwelt sowie Trends rund um Auto, Computer, Haus und Garten. Dabei steht der regionale Bezug zum Südwesten im Vordergrund. Abends um 20 Uhr sendet SWRinfo die ARD Tagesschau, danach runden ausführliche Hintergrundsendungen, teilweise aus anderen SWR-Hörfunkprogrammen, das Programm ab. Ein wichtiger Verbreitungsweg für SWRinfo ist das Digitalradio (DAB+), das die Mittelwelle ablöst. Damit nutzt der SWR die neueste Technik für die Ausstrahlung seines Nachrichten- und Informationsprogramms.

Online-Redaktion Andreas Braun

Letzte Änderung am: 09.01.2012, 22.36 Uhr



Das neue ProgrammDas bietet Ihnen SWRinfo

Am 9. Januar 2012 hat SWRinfo das Wortradio SWR cont.ra abgelöst. Im Interview erklärt SWR-Chefredakteur Arthur Landwehr, an wen sich das neue Radioprogramm richtet und welche Schwerpunkte es setzt. Sein Credo: "In bewegten und unsicheren Zeiten ist verlässliche und verständliche Information wichtiger denn je."

SWR Info Farbraum

Das neue Nachrichten- und Informationsprogramm des SWR

Was wird das neue Hörfunkprogramm SWRinfo bieten?
SWRinfo ist das digitale Nachrichten- und Informationsprogramm des SWR. Den ganzen Tag über empfängt man auf dieser neuen Welle jede Viertelstunde aktualisierte Nachrichten. Dazu kommen Berichte unserer Reporter und Korrespondenten, Gespräche und Kommentare. Hinzu kommen stündlich Sportnachrichten und ebenfalls in jeder Stunde eine Wirtschaftssendung.

Warum braucht der SWR ein neues Programm?

In bewegten und unsicheren Zeiten ist verlässliche und verständliche Information wichtiger denn je. Wenn es um Information geht, hat niemand so viel Kompetenz wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Diese Kompetenz wollen wir zuverlässig in den Dienst unserer Hörer stellen, damit sie sich zu jeder Zeit, vor allem auch im Auto, am Arbeitsplatz oder zu Hause über das Geschehen in der Welt informieren können. In anderen Bundesländern gehört ein solches Angebot seit vielen Jahren zum viel genutzten Standard. Wegen der schwierigen Frequenzlage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (hier gibt es für den SWR nur flächendeckende Frequenzketten für vier Programme) bietet nun das Digitalradio endlich diese Möglichkeit.

Für welchen Hörerkreis machen Sie SWRinfo?
Jeder, dem zuverlässige Information wichtig ist, wird bei SWRinfo voll auf seine Kosten kommen. Wir wissen, dass viele Menschen in ihrem täglichen Leben wichtige berufliche und private Entscheidungen treffen, für die sie informiert sein wollen und müssen. Diese Menschen haben wir im Sinn, wenn wir Tag für Tag das Programm gestalten. Das Versprechen lautet: In 15 Minuten hören, was die Welt bewegt, in 15 Minuten etwas erfahren, das für mich wichtig und interessant ist.

So können Sie SWRinfo hören:
DigitalradioInternetSmartphoneFernsehenUKW

in Stuttgart
auf 91,5 MHz

Das neue Programm soll ein breites Informationsangebot machen, mit Nachrichten, Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten. Gleichzeitig soll der SWR weiter sparen. Wie kann das funktionieren?
Der Sparprozess des SWR wird durch das neue Programm nicht berührt. Die Kosten, die ein solches Programm verursacht, werden durch Umstrukturierungen in anderen Bereichen ausgeglichen.

Ein wichtiger Akzent des Programms soll die Regionalität sein. Wie muss man sich das in den Nachrichten von SWRinfo vorstellen? Mehr Ravensburg und Trier, dafür weniger Washington oder Kairo?
SWRinfo ist ein Programm für die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Damit ist das Kriterium für jede Programmentscheidung, was für die Hörerinnen und Hörer in unserem Sendegebiet am Wichtigsten ist. Das kann der Korrespondentenbericht aus Athen zum Umgang mit der Schuldenkrise sein, zu einem anderen Zeitpunkt ist es eine wichtige Entscheidung des Landtags von Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz oder ein Unglück im Land. "Was bewegt die Menschen hierzulande jetzt?" - mit dieser Frage im Hinterkopf werden Nachrichten und Berichte zusammengestellt. Damit lebt SWRinfo die ganz besondere Kompetenz des SWR: "Regionalität und Aktualität".

Mit dem Start von SWRinfo strahlt der SWR alle sechs Hörfunkprogramme auch über das neue Digitalradio aus. Welche Vorteile bietet der neue Übertragungsweg?

Das neue Digitalradio bietet neben einer ganzen Reihe neuer Programme vor allem Zusatzdienste, die bisher im Radio nicht möglich waren. Auf einem Display am Radio kann man in Zukunft Programmhinweise, kurze Texte, Wetterinformationen oder Bilder zum laufenden Programm mit empfangen. So sieht man beispielsweise bei Musiksendungen gleich das Cover zum Titel oder kann kontinuierlich Verkehrsnachrichten erhalten.

Antworten: Arthur Landwehr, Online-Redaktion: Andreas Braun

Letzte Änderung am: 09.01.2012, 22.36 Uhr



Neues Programm für den SüdwestenSo können Sie SWRinfo hören

Digitalradio, Webradio, Smartphone - es gibt viele Wege, wie Sie das neue Informationsprogramm des Südwestrundfunks empfangen können. Wir verabschieden uns von der nicht mehr zeitgemäßen Mittelwelle und setzen auf moderne Übertragungswege. So einfach geht's:

SWR Info Farbraum

Das neue Nachrichten- und Informationsprogramm des SWR

SWRinfo ist am 9. Januar 2012 gestartet.

  • Der schnellste Weg zu SWRinfo führt direkt hier übers Webradio - einfach klicken:
  • Der modernste Weg zu SWRinfo geht über den Kauf eines Digitalradios. Glasklarer Empfang - wahrscheinlich auch in Ihrer Region:
  • Der praktischste Weg zu SWRinfo geht über Ihr Smartphone. Kostenlose App runterladen, einschalten, fertig:
  • Auch in Sozialen Netzwerken führt kein Weg an SWRinfo vorbei:
  • SWRinfo im Fernsehen hören? Auch das geht!

Digitalradio DVB-S (über ASTRA 1H, 12.266 GHz, horizontal, SR 27500, FEC 3/4).
Empfang mit Set-Top-Box und Hi-Fi-Anlage: A-PID 1.071

Mehr Infos finden Sie hier

  • Glückliche Stuttgarter! Zumindest im Stadtkern empfangen Sie uns auch über UKW 91,5 MHz.

Andreas Braun

Letzte Änderung am: 09.01.2012, 22.36 Uhr



Radio der ZukunftDas kann Digitalradio

DAB+ löst ab sofort die Mittelwelle ab, die zum Jahresende abgestellt wird. Auch SWRinfo wird über das neue Digitalradio verbreitet. Die Vorteile für die Hörer: Mehr Service, mehr Auswahl, besserer Klang und keine lästige Sendersuche mehr.

DAB+ ist ein digitaler Übertragungsstandard für den terrestrischen Radioempfang. "DAB" steht für "Digital Audio Broadcasting". Das "+" bezieht sich auf modernste Übertragung in bester Tonqualität.
Die Vorteile des neuen Digitalradios DAB+ sind vielfältig. Hörer können multimediale Zusatzinformationen zu den Sendungen erhalten: Nachrichtenschlagzeilen in Textform, Wettermeldungen mit Wetterkarten, Verkehrsmeldungen mit Webcamfotos der gemeldeten Staus, ein Bild des Moderators oder das CD-Cover des gerade gespielten Musiktitels sowie ein elektronischer Programmführer ergänzen dann das gewohnte Audioprogramm.

Rauschen und Knistern war gestern

Gegenüber dem analogen Radio bietet DAB+ also einen hohen informativen Mehrwert. Hinzu kommt die neue Vielfalt an Radiosendern, von denen einige ausschließlich über DAB+ gesendet werden. Darunter sind auch erstmals Sender, die im gesamten Bundesgebiet über Antenne zu empfangen sind. Ein weiterer Vorzug des Standards DAB+ ist seine optimierte Klangqualität. Rauschen und Knistern gehören der Vergangenheit an. Durch modernste Technik bleibt der Empfang sogar im mobilen Gebrauch im Auto frei von Störgeräuschen - auch bei hoher Geschwindigkeit. Dabei lassen sich diese neuen Radiogeräte sowohl unterwegs als auch zu Hause einfach bedienen. Die digitale Senderliste der DAB+-Radiogeräte erspart die lästige Sendersuche nach Frequenz.

So können Sie SWRinfo hören:
DigitalradioInternetSmartphoneFernsehenUKW

in Stuttgart
auf 91,5 MHz


Online-Redaktion Andreas Braun

Letzte Änderung am: 09.01.2012, 22.36 Uhr



Umschaltung auf DigitalradioDas Ende der Mittelwelle

Warum schaltet der SWR die Mittelwelle ab, ehe sich das neue Digitalradio durchgesetzt hat? Warum erhält SWRinfo keine UKW-Frequenzen? Wie kann man künftig unterwegs SWRinfo hören - wenn das MW-Band nicht mehr funktioniert?

Antworten von SWR Hörfunk-Chefredakteur Arthur Landwehr.

Die Mittelwelle ist einfach eine alte Technologie, da knistert es und rauscht es. Musik zu hören über Mittelwelle macht überhaupt keinen Spaß, Stereoqualität gibt es auch nicht. Damit hat Radio einmal begonnen, aber UKW war damals die Zukunftstechnologie und jetzt gibt es eine noch bessere und zukunftsträchtige digitale Technologie für den Hörfunk und die tritt eben an die Stelle.

Wie kann ich Digitalradio im Autoradio hören, wenn es keine Mittelwelle mehr gibt?

Hier haben wir ein Problem. Aber das ist immer so bei Übergängen. Es gibt eine Zeit, da entsteht einfach eine Lücke. Man kann jetzt schon Zusatzgeräte kaufen, die das eigene UKW-Radio mit dem Digitalsignal erweitern. Wir wissen, dass es eine Weile dauern wird, bis viele Menschen ein solches Autoradio haben. Wir gehen aber davon aus, dass diese Radios in neue Autos eingebaut werden. Wer ein neues Autoradio kauft, hat auch jetzt schon eine große Auswahl zwischen vielen Marken, die die neue Technik bereits anbieten.

Warum soll ich Geld für ein neues Digitalradio ausgeben?

Wann immer man ein neues Radio kaufen möchte, sei es für die Küche oder das Bad, gibt man natürlich Geld aus. Wer schon jetzt Digitalradio aus der Luft empfangen kann, wird sicher ein solches Gerät kaufen, wenn mal wieder Ersatz notwendig ist.

Es gibt aber Regionen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, in denen man im Moment noch keinen Digitalradio-Empfang hat. Was kann ich da tun?

Die Zukunft gehört dem Digitalradio
In den kommenden Jahren wird ein digital-terrestrisches Sendernetz aufgebaut und sukzessive verstärkt, um eine flächendeckende Programmverbreitung möglich zu machen. Schon jetzt können Sie in weiten Teilen des SWR-Sendegebietes Digitalradio empfangen [hier überprüfen bei digitalradio.de].

Es wird einige Monate dauern, bis es überall Digitalradio DAB gibt, denn es kostet Geld, die gesamte Fläche von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit den Digitalsendern auszustatten. Dieses Geld wird von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nach und nach investiert. Dort wo es noch etwas dauert, gibt es eine gute Alternative: Es gibt mitttlerweile sehr schöne und praktische Internetradios, auf denen man tausende Stationen aus der ganzen Welt hören kann - und eben auch SWRinfo.

Mit dem Smartphone SWRinfo hören, geht das?

Wer bisher das Signal vom Smartphone beispielsweise über Bluetooth oder USB auf sein Autoradio übertragen hat, kann das auch weiterhin tun. Meistens gibt es bei einer Flatrate für die Internetnutzung eine Obergrenze. Die ist natürlich beim Live-Radiohören schnell aufgebraucht. Insofern wird man das nicht in großem Umfang nutzen. Aber die Möglichkeit besteht auf jeden Fall.

So können Sie SWRinfo hören:
DigitalradioInternetSmartphoneFernsehenUKW

in Stuttgart
auf 91,5 MHz

Hätte der SWR nicht noch ein Jahr warten sollen mit der Umstellung, bis sich DAB+ durchgesetzt hat?

Es gibt für alles einen Anfangs- und einen Endpunkt. Die Mittelwelle ist eine sehr alte, inzwischen teure Technik, analog und sehr stromintensiv. Ein Mittelwelle-Sender braucht ein Vielfaches an Energie verglichen mit einem UKW- oder erst recht mit einem Digital-Sender. Insofern war es eine richtige und wichtige Entscheidung des SWR, die Mittelwelle jetzt abzuschalten, um Geld zu sparen, das man an anderer Stelle sinnvoll einsetzen kann.

Es gibt ja jede Menge UKW-Frequenzen. Hätte man nicht Frequenzen anderer Hörfunkwellen umwidmen können für SWRinfo?

Dann hätte man in bestimmten Gebieten, sowohl auf dem Land als auch in den Städten, nicht mehr überall SWR1, SWR2, SWR3 oder SWR4 empfangen können. UKW-Sender strahlen im Kreis ab. Man braucht also viele Frequenzen, um unser Sendegebiet voll abzudecken. Wir wollen natürlich, dass die Menschen auch weiterhin die Möglichkeit haben, Ihr Lieblingsprogramm zu hören.

Sparen und modernisieren - das geht
Die Abschaltung der Mittelwelle ist auch eine Entscheidung im Sinne der Wirtschaftlichkeit und damit der Gebührenzahler: Durch die Abschaltung der sechs noch bestehenden SWR-Mittelwellensender können jährlich hohe Stromkosten eingespart werden, sowie Kosten für Personal, Wartung und Unterhalt der Sendeanlagen. Die technischen Anlagen zur Ausstrahlung der Mittelwelle werden nach der Abschaltung nicht mehr benötigt. Wenn sie nicht für andere Zwecke weiter genutzt werden, werden sie abgebaut.

Online-Redaktion: Heidi Keller

Letzte Änderung am: 09.01.2012, 22.36 Uhr