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Nach einer Umfrage kauft fast jeder zweite Deutsche mehrmals im Monat Nahrungsmittel mit gesundheitlichem Zusatznutzen, Nahrungs-Ergänzungsmittel und Vitaminpräparate. Pro Packung werden im Schnitt 30 Euro auf den Tisch gelegt.
Viele Verbraucher bestellen ihre Pillen und Nahrungs-Ergänzungsmittel im Internet auf ausländischen Portalen, die in der Regel günstigere Preise anbieten. Diese ausländischen Anbieter arbeiten außerhalb des deutschen und europäischen Rechtsrahmen. Damit unterliegen sie weder der hiesigen Lebensmittelaufsicht und Lebensmittelüberwachung, noch der Aufsicht, die für Apotheken und Medikamente gilt.
Das Bestellen von Nahrungs-Ergänzungsmittel und Medikamenten im Ausland verstößt zunächst einmal nicht gegen geltendes deutsches oder europäisches Recht. Allerdings dürfen Medikamente, die in Deutschland verschreibungspflichtig sind, nicht ohne Rezept im Ausland im Internet bestellt werden. Bei einer solchen Bestellung macht sich der Besteller strafbar und riskiert ein Bußgeld, wenn dem Zoll der Päckchen mit den in Deutschland rezeptpflichtigen Mitteln auffällt.