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Aus den SWR-Nachrichten vom 27. Juni bis 1. Juli 2009

17.6. Kirchheimbolanden: Bei einem heftigen Gewitter ist unmittelbar neben eine Feuerwehrmann ein Blitz eingeschlagen. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Er war mit der Absicherung einer Unfallstelle auf einer Landesstraße beschäftigt. Dort hatte eine Windböe die Abdeckplane von einem fahrenden LKW gerissen und auf die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Pkws geschleudert.
15.7. Lahr: Die heftigen Gewitter haben deutliche Spuren hinterlassen. Im Ortenaukreis, im Kreis Emmendingen und in Freiburg standen Straßen und Keller unter Wasser, nachdem die Kanalisation die Regenmassen nicht mehr aufnehmen konnte. In Lahr wurde eine Straßenbaustelle zerstört, im benachbarten Friesenheim eine nicht asphaltierte Straße weggespült. Ein Feuerwehrmann verunglückte in Lahr auf dem Weg zum Einsatz, als er mit seinem Auto in einen offenen Kanalschacht fuhr.

15.7. Landau: Nach den heftigen Unwettern in der Nacht, bilanziert die Polizei enorme Schäden: Allein die Landauer Feuerwehr war mit über 70 Mann wegen umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt vorerst den Schiller- und den Goethepark für Fußgänger gesperrt. Es bestünde die Gefahr, dass abgebrochene Äste herunterfallen könnten. Auch die Verbandsgemeinde Herxheim warnt davor, die Gemeindewälder zu betreten.
15.7. Wald (Kreis Sigmaringen): Starkregen hat in der Nacht die Kreisstraße zwischen Wald und Sauldorf bis zu 60 Zentimeter überflutet und unpassierbar gemacht. Einige Autofahrer blieben in den Fluten stecken. Die Feuerwehr zog die Fahrzeuge aus dem Wasser. Die Kreisstraße zwischen Wald und Sauldorf ist nach Angaben der Polizei noch gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. In Tuttlingen hat beim Unwetter in der vergangenen Nacht ein Blitz in einen Kamin eingeschlagen und weggesprengt.

15.7. Neustadt: Das Unwetter hat in der Südpfalz beim Getreide große Schäden angerichtet. Betroffen sind vor allem Landwirte zwischen Landau und Rohrbach. Durch Sturm und Starkregen wurden Wintergerste, Roggen und Weizen niedergedrückt. Nach Angaben von betroffenen Landwirten gab es zudem Schäden durch umherfliegende Äste, auch Tabak- und Maispflanzen seien am Boden. Die Kartoffelernte wird stellenweise durch Überschwemmungen verzögert.
15.7. Waldshut: Nach starken Gewittern und heftigen Regenschauern ist der Zugverkehr am Hochrhein teilweise beeinträchtigt. Rund 20 Mal war die Polizei bei kleineren Unfällen, umgestürzten Bäumen und Erdrutschen im Einsatz. An den Bahnübergängen zwischen Albbruck und Dogern ist die Technik ausgefallen. Es kam zu einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug.
14.7. Landau: Nach dem schweren Unwetter in der Südpfalz sind die Aufräumarbeiten wegen umgestürzter Bäume auf den Bahngleisen abgeschlossen. Die Bahnstrecken Bellheim-Wörth, Insheim-Rohrbach, Winden-Kandel und Landau-Godramstein waren bis in den Vormittag gesperrt. Bei dem Unwetter waren zahlreiche Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt und Dächer wurden beschädigt.
14.7. Karlsruhe/Bruchsal: Die durchziehende Gewitterfront hat zu zahlreichen Schäden geführt. Allein auf der Autobahn 5 entstanden bei mehreren Unfällen insgesamt 58.000 Euro Sachschaden. Zwischen Bruchsal und Karlsruhe-Nord kam es wegen Aquaplanings zu insgesamt fünf Verkehrsunfällen. Außerdem wurde in Höhe der Gemeinde Weingarten ein Baum entwurzelt, der die beiden rechten Fahrstreifen der Autobahn Richtung Süden blockierte. Bis zur Absicherung der Gefahrenstelle durch die Autobahnpolizei Karlsruhe fuhren 4 Lkw in das Hindernis.
Letzte Änderung am: 03.07.2009, 14.23 Uhr