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Imker in der Westpfalz klagen Milbe tötet Bienenvölker

Imker in der Westpfalz haben im vergangenen Winter erheblich mehr Bienenvölker verloren als in den Jahren zuvor. Für das Sterben verantwortlich sei unter anderem der Befall durch die Varroa-Milbe.

Bienenwabe mit einer Larve

Die Varroa-Milbe kommt aus Asien und überträgt Krankheiten. (Archivbild)

Die Varroa-Milbe aus Asien überträgt Krankheiten und kann Bienen so schwächen, dass ganze Völker sterben. Der Vorsitzende des Imkervereins Altenglan bei Kusel schätzt, dass seine Mitglieder im Durchschnitt ein Viertel ihrer Bienenstöcke verloren hätten.

Mit Säure gegen Milben

Es seien auch Imker betroffen, die im Herbst versucht hätten, die Milbe zu bekämpfen. Verbreitet ist unter den Imkern die Behandlung mit Ameisensäure, die in einem Behälter in die Bienenstöcke gestellt wird. Während der Verdunstens sterben die Varroa-Milben üblicherweise ab. Das hat in diesem Jahr aber nicht wie gewünscht funktioniert.

Bienen im Winter anfällig

Die Vorsitzenden von Imkervereinen im Kreis Kusel und Rockenhausen sagten, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Bienenvölker ihrer Vereinsmitglieder gestorben sei. Im Winter sind die Bienen besonders anfällig für Krankheiten, weil sie über Monate in ihrem Stock auf engen Raum leben. So können sich Krankheiten schnell ausbreiten.

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