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Cash für die Airbase Ramstein Millionen und mehr Personal für US-Flugplatz

Es ist ein gigantisches Projekt: Die USA planen, für rund 88 Millionen Euro den US-Flugplatz in Ramstein auszubauen. Außerdem soll der Standort personell verstärkt werden.

Der Bürgermeister von Ramstein, Ralf Hechler (CDU), bestätigte gegenüber dem SWR einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Demnach sollen ab Ende 2021 rund 750 Militärangehörige nach Ramstein verlegt werden. Außerdem sollen 15 zusätzliche Tankflugzeuge auf der Airbase stationiert werden. Sie kommen von einem US-Militärstützpunkt in Großbritannien, der 2020 schließt.

Laut Hechler sind auf der Militärflughafen unter anderem ein neuer Hangar sowie zwei Nebengebäude geplant. Außerdem soll eine Rampe verlängert werden. Zurzeit läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung, an der verschiedene Behörden beteiligt sind.

Ramstein profitiert von Personal und Angehörigen

Bürgermeister Hechler zeigte sich erfreut von den US-Plänen. Ramstein werde zwar nicht größer, aber auf der Liegenschaft werde es Zuwachs geben. "750 Dienstposten mehr, das heißt es könnte sein, dass mit Familienangehörigen bis zu 2.000 Menschen mehr hier leben. Die nutzen die Schulen, die kommen in die Kindergärten, gehen natürlich auch in die Geschäfte, nutzen das Gewerbe." Mit jedem Einwohner gewinne man zudem Schlüsselzuweisungen des Landes hinzu, sagte Hechler dem SWR.

USA bauen auch neues Hospital

In der Nachbarschaft von Ramstein laufen seit 2014 auch Bauarbeiten für ein neues US-Hospital: In Weilerbach entsteht in den nächsten Jahren für mehr als eine Milliarde Euro ein Klinik-Neubau, der das Militärkrankenhaus in Landstuhl und die Klinik auf dem Gelände der Airbase ersetzen soll. Dort sollen Amerikaner behandelt werden, die in der Pfalz leben. Außerdem ist das US-Hospital für im Einsatz verletzte Soldaten zuständig.

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