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Tübinger Pädagoge gestorben Flitner und die Erziehungswissenschaft

Der Pädagoge Andreas Flitner galt als hervorragender Wissenschaftler der Universität Tübingen. Jetzt ist er im Alter von 93 nach langer schwerer Krankheit gestorben.

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Tübinger Erziehungswissenschaft

Andreas Flitner ist gestorben

Hagenauer, Thomas

Der Pädagoge Andreas Flitner starb nach langer und schwerer Krankheit am vergangenen Samstag im Alter von 93 Jahre in Tübingen.

Flitner wurde 1922 in Jena geboren und wuchs in Hamburg auf. Er war er von 1958 bis 1988 Professor an der Universität Tübingen. Wichtig für ihn war immer Erziehung im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu sehen.

Anteil am Aufbau des Instituts

Flitner hatte wesentlichen Anteil am Aufbau des Institutes für Erziehungswissenschaften an der Tübinger Universität und arbeitete in zahlreichen Gremien des Landes mit, die sich mit der Reform der Schule befassten. Pädagogik und Erziehung stehe immer wieder vor neuen Herausforderungen, man dürfe nicht zaghaft sein oder kapitulieren -  das sagte Flitner in einem Interview nach den ersten großen Terroranschlägen.

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