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Filmförderung für Freihof-Gymnasium in Göppingen Film über NS-Überlebende

Fördergelder für ein Projekt der 10b am Göppinger Freihof-Gymnasium: Das Filmprojekt über die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher wird mit 4.450 Euro unterstützt.

Neun Personen stehen nebeneinander in einem Zimmer

Inge Auerbacher (Mi.) beim Besuch in Göppingen

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Kommunikation fördern das Schülermedienprojekt über Inge Auerbacher. Im Oktober 2016 hatte die KZ-Überlebende Göppingen besucht, um eine Ausstellung über Anne Frank zu eröffnen. In der Stadt, in der sie einige Jahre ihrer Kindheit verbracht hatte, besuchte sie auch die Klasse 10b des Freihof-Gymnasiums. Die Klasse nutzte den Besuch, um einen Dokumentarfilm zu drehen.

Sichtweise der Schüler auf den Holocaust

Der Dokumentarfilm zeigt die Auseinandersetzung der Schüler in einer fiktiven Redaktionskonferenz darüber, was sie von Inge Auerbacher erfahren möchten und wie sie das Thema filmisch umsetzen. Dazwischengeschnitten sind Antworten und Erinnerungen von Inge Auerbacher. Und eine Umfrage unter Göppingern, was sie noch von Anne Frank und Inge Auerbacher wissen.

Premiere kurz vor Weihnachten

Unterstützt wurden die Schüler bei den Dreharbeiten vom Göppinger Filmproduzenten und Dokumentarfilmer Gerhard Stahl. Er wollte herausstellen, wie die Schüler heute über den Holocaust denken." Der Film "Andere sind nicht anders, sondern gleich. Vom Lernen aus der Geschichte" dauert 25 Minuten. Kurz vor Weihnachten hatte der Film Premiere. Er soll jetzt auch anderen Schulklassen zur Verfügung gestellt werden.

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