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Urteil am Landgericht Heilbronn Bewährungsstrafen nach Messerangriff

Im Prozess um eine Messerattacke in Weinsberg sind zwei 20 und 25 Jahre alte Brüder vom Landgericht Heilbronn wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Eingang eines Landgerichts Baden-Württembergs.

Für die beiden Brüder gab es Bewährungsstrafen (Archiv)

Damit blieb das Gericht bei dem Haupttäter deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die wegen versuchten Totschlags fünf Jahre Haft gefordert hatte.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Haupttäter in einem Streit seinem Bruder helfen wollte, und am Hauptbahnhof Weinberg blindwütig und brutal drei Mal auf das Opfer eingestochen hatte. Dabei verbog sich das Messer um 90 Grad.

Lederjacke verhinderte Schlimmeres

Das Opfer hatte Prellungen im Gesicht, am Oberkörper und eine oberflächliche Hautverletzung unterhalb des Herzens erlitten. Schwerere Verletzungen wurden durch eine Lederjacke verhindert.

Beiden Pakistanern bescheinigte das Gericht eine gute Sozialprognose. Der Haftbefehl gegen den Haupttäter wurde noch im Gerichtssaal aufgehoben.

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