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Liebe unter Tieren ist nicht ungewöhnlich. Skurril wird es jedoch, wenn nicht die eigene, sondern eine andere Art begehrt wird. Unser Hörer Klaus P. aus Euskirchen erzählte in der Tiersprechstunde von einem ungewöhnlichen Fall, bei dem sogar SWR4-Tierarzt Dr. Spangenberg erst mal sprachlos war.
Der Hörer hatte ein Kanarienpärchen und eine Hündin. Der Kanarienhahn war sexuell offenbar recht aktiv. "Der männliche Vogel spielt verrückt", erzählt Klaus P., "er springt auf den Hund und versucht diesen zu decken!" Und das obwohl ein artgleiches Weibchen mit im Käfig ist. Aber das reicht dem Kanarienhahn offenbar nicht... Zu was kann ein Tierarzt in einem solchen Fall nur raten...?
Dr. Spangenberg rät dem Hörer zunächst, noch ein oder zwei Kanarienhennen dazu zu setzen. Denn Kanarien lieben es polygam, sie halten nichts von der innigen Zweisamkeit. Mit nur einem Weibchen geraten sie leicht auf Abwege. Doch Kanari und Hund? "Das wäre mal eine originelle Mischung", schmunzelt Dr. Spangenberg. Wenn das klappen sollte, könnte es ein Flughund werden - oder ein Gesangskünstler, der einen schmetternden Kanarienhahn in den Schatten stellt. Offenbar wurde die Hündin bereits gedeckt, jetzt muss man mal schauen, was dabei herauskommt...
Das wäre zweifellos eine Weltsensation und SWR4 würde diesem Ereignis mindestens einen ganzen Sendetag widmen!

Dr. Rolf Spangenberg / Wulf Piella
Letzte Änderung am: 23.01.2012, 10.47 Uhr