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Üppig, satt und grün: Basilikum im Topf sieht im Supermarkt so verlockend aus, dass uns schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammenläuft. Kaum zuhause, kümmert das Kraut dann vor sich hin. Der Topf ist bald abgeerntet und es wächst nichts nach. Unsere Gartenexpertin weiß warum - und sagt Ihnen, warum es sich lohnt, das Königskraut selber zu ziehen.

Basilikum aus dem Topf
Tatsächlich: Das Basilikum aus dem Supermarkt kann gar nichts wachsen. Es ist ein reines Verbrauchsprodukt und soll nur geschnitten und verbraucht werden - und dann soll der nächste Topf gekauft werden. Dieses Basilikum ist mit viel Licht und Nährstoffen schnell hochgezogen, sozusagen ein hochgepuschtes "Turboprodukt". Man kauft es, schneidet es, isst es - und dann ist auch schon das Ende gekommen.
Es gibt beim Basilikum unzählige Sorten: Thai-Basilikum, lila Basilikum - und auch in Staudenform. Sie können also Basilikum auch als Staude im Garten anpflanzen. Damit können Sie über mehrere Jahre hocharomatisches, leckeres Basilikum ernten. Die Pflanze lässt sich auch gut auf dem Balkon anpflanzen oder als einjährige Pflanze im Garten aussäen. Wenn Sie das regelmäßig tun, haben Sie immer wieder neues, frisches Basilikum - z.B. für Tomaten und für den echten Urlaubsgeschmack! Beispiele für typische Sorten:
Basilikum ist grundsätzlich eine sensible Pflanze, die es gern warm und sonnig hat. Sie gedeiht am besten in subtropischem Klima, das robuste Genoveser Basilikum aber auch gut in unseren Breiten. Kälte könnte trotzdem ein Problem werden, daher braucht die Pflanze zur kalten Jahreszeit Schutz und sollte am besten nicht vor Mitte Mai ins Freie.
Letzte Änderung am: 08.07.2011, 17.16 Uhr