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In den vergangenen Wochen war es so trocken wie nie zuvor. Nicht nur die Bauern, auch Gartenbesitzer haben die Dürre unangenehm zu spüren bekommen. Kein Regen bedeutet nämlich: Es müssen kubikmeterweise Wasser auf Sträucher, Buxbäume und Rasen gesprengt werden. Das kann schnell teuer werden.
Viele Leute wissen gar nicht, dass sie für das normale Leitungswasser, zusätzlich zu den Frischwasserkosten, auch noch eine saftige Abwassergebühr bezahlen. Diese Gebühr ist nachvollziehbar, wenn das Wasser in die Toilette oder den Küchenabfluss fließt und gereinigt werden muss. Aber wenn das Leitungswasser im Gartenboden versickert, wozu dann Abwassergebühr zahlen? Diese Frage ist berechtigt. Tatsächlich müssen sie auch gar keine Abwassergebühr für das Wasser bezahlen, das Sie in ihrem Garten verwenden.
Schonen Sie ihre Wasserrechnung
Es gibt eine ganz einfache Lösung, um diese unnötige Abgabe zu umgehen: Sie brauchen nur einen getrennten Gartenwasser-Zähler, der das im Garten verbrauchte Wasser separat erfasst. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
Die einfachste und kostengünstigste Alternative ist ein geeichter Wasserzähler, den man selbst direkt am Wasserhahn im Garten anbringen kann. Solche Zähler sind in fast jedem Baumarkt zu kaufen und müssen nur am Wasserhahn angeschraubt und dann verplombt werden. Da aber nicht alle Gemeinden diese Außenlösung akzeptieren, gibt es noch eine zweite Alternative.
Lohnende Investion
Für eine Gebühr von etwa 70 Euro kann man auch einen Installationsmeister nach Hause bestellen. Der bringt den Gartenwasserzähler im Hausinneren an dem Außenzugang der Hauptwasserleitung an. Die Montage dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde und die Investition zahlen sich in jedem Fall schnell aus. Pro Jahr kann man etwa 50 Euro Abwassergebühr durch die separate Abrechnung sparen.
Wenn Sie trotz Trockenheit nicht auf einen blühenden Garten verzichten wollen, können Sie also unkompliziert Kosten sparen. Fragen Sie ihre Gemeinde, welcher Gartenwasserzähler akzeptiert wird und montieren Sie das Gerät dann selbst, oder lassen Sie es von einem Fachmann montieren. Bei der nächsten Abrechnung werden Sie eine schöne Überraschung erleben.
Beitrag: Jens Alina/Alexandra Gondorf
Letzte Änderung am: 07.06.2011, 11.26 Uhr