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Bei den anstehenden Gartenarbeiten im Herbst auch an den Rasen denken. Damit er im kommenden Jahr wieder richtig Freude macht, sollte ihm der Hobbygärtner jetzt noch ein wenig Pflege zukommen lassen, zum Beispiel eine Herbstdüngung mit speziellem Rasendünger für stark strapazierte Rasenflächen.
Herbstdünger ist stickstoffarm und stärkt die Wurzeln, damit sie besser über den Winter kommen. Die meisten Herbstdünger enthalten einen hohen Anteil an Kalium. Dieser Nährstoff kräftigt die Zellstruktur der Gräser. Sie werden dadurch besonders unempfindlich gegenüber den wechselnden Einflüssen des Winters.
Bei allen Düngungen ist es wichtig, dass der Dünger gleichmäßig auf der gesamten Rasenfläche verteilt wird. Das kann mit der Hand gemacht werden, was aber oft lustige Zeichnungen auf dem Rasen gibt, oder aber auch mit einem speziellen Düngewagen.
Wenn Sie Lücken im Rasen schließen möchten oder eine komplette Neuanlage machen wollen, dann ist jetzt die richtige Zeit dafür - auch wenn es bald Winter wird. In Normalfall werden wir uns nun nicht mehr viel im Freien aufhalten. Der Rasen kann sich in Ruhe entwickeln und die Niederschläge im Herbst erleichtern das Feuchthalten des Keimbettes. Die Angst, dass eventuell auftretende Frühfröste dem Saatgut schaden, ist unbegründet. Das macht dem Saatgut nichts aus, viel schlimmer sind hohe Temperaturen und Trockenheit.
Eine schlechte oder ungleichmäßige Keimung ist fast immer das Ergebnis einer unzureichenden Wasserversorgung. Wenn das Saatgut einmal aufgequollen ist und der Keimvorgang eingesetzt hat, darf dieser Vorgang nicht mehr zum Stillstand kommen. Sobald jedoch das Saatbett austrocknet, wird der Keimprozess gestört und der Keimling stirbt ab. Kahlstellen oder schütterer Rasen sind die Folge. Deshalb darf während der ersten drei Wochen das Keimbett nicht austrocknen und das ist im Herbst mit seinen regenreichen Tagen optimal.
Letzte Änderung am: 22.10.2009, 11.01 Uhr