Cholesterin kennt jeder - aber was bedeutet eigentlich ein erhöhter Triglyzeridwert? Wenn von Blutfetten die Rede ist, dann denkt jeder sofort an das Cholesterin.

Viele kennen auch die zwei Untergruppen, nämlich das schlechte LDL, oder wie ich es nenne „L“ wie liederliches Cholesterin, und das gute HDL, Eselsbrücke „hab dich lieb“. Das LDL sollte möglichst niedrig sein, also kleiner als 130 oder noch besser, kleiner als 100, und das HDL kann gar nicht hoch genug sein, auf jeden Fall höher als 40.
Jetzt gibt es da aber noch einen weiteren Wert, nämlich die Triglyzeride. Sie sollten nicht höher sein als 160. Jetzt ist eine alleinige Erhöhung der Triglyzeride nicht gefährlich für die Blutgefäße, das heißt, diese Erhöhung führt nicht zu einer Gefäßverkalkung, sprich Arteriosklerose. Hier weiß man inzwischen, dass die Arteriosklerosegefahr besonders groß ist bei einer Mischform, das heißt, das Cholesterin ist hoch und die Triglyzeride auch.
Sie müssen dann beide gesenkt werden: mit Medikamenten, aber auch mit einer sehr unbeliebten Lebensstiländerung. Das bedeutet: Alkohol und Süßigkeiten sind tabu, mehr Bewegung und Gewichtsabnahme, was dann fast von alleine kommt, wenn man sich mehr bewegt, keinen Alkohol mehr trinkt und die Süßigkeiten weglässt.
Letzte Änderung am: 26.01.2007, 09.10 Uhr
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