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IAA Frankfurt - Automobilhersteller entdecken Senioren Autos für Oldtimer

Ältere Menschen wollen trotz körperlicher Beeinträchtigungen mobil bleiben. Das haben auch die Autohersteller erkannt und bieten auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA besondere Autos für Senioren an. Wir stellen die neuesten Hilfen für die Oldtimer unter den Autofahrern vor.

Ältere Frauen und Männer haben häufiger Probleme mit Bandscheiben und Knien oder können nicht mehr so gut hören und sehen. Trotz solcher Einschränkungen wollen viele nicht auf ein eigenes Auto verzichten, um mobil zu bleiben. Und weil die Bevölkerung in Deutschland im Schnitt immer älter wird, gibt es in Zukunft immer mehr ältere Menschen, die selbst Auto fahren möchten.

Mit dem Einsteigen geht's los

Die Automobil-Hersteller reagieren auf diesen Trend und haben für ältere oder behinderte Menschen verschiedene Hilfen entwickelt, die sie auf der IAA vorstellen. Das geht schon mit dem Einsteigen los: Wer Probleme mit den Bandscheiben oder den Knien hat, dem fällt es besonders schwer, sich hinter das Lenkrad zu zwängen.

Neben größeren Türen und erhöhten Sitzen gibt es inzwischen von verschiedenen Herstellern auch Einstiegshilfen. So kann der Fahrer- oder Beifahrersitz abgesenkt, gedreht oder teilweise sogar ganz aus dem Auto heraus geschwenkt werden. Solche Schwenksitze sind für Rollstuhlfahrer eine große Hilfe und können meist nachträglich in ein Auto eingebaut werden.

Seniorengerechte Innenausstattung

Bei der Innenausstattung haben sich die Automobil-Hersteller verschiedene Tricks einfallen lassen, um dem Fahrer das Leben leichter zu machen. Das fängt mit einem übersichtlicheren Armaturenbrett an, auf dem Schrift und Zahlen leichter zu lesen sind oder dessen Knöpfe sich besser ertasten lassen. Außerdem bieten manche Hersteller eine Handbremse, die sich mit elektrischer Unterstützung einfacher bedienen lässt. Es gibt aber auch Modelle mit automatischer Parkbremse, die das Auto beim Abbremsen an Ampeln, Kreuzungen oder Steigungen automatisch stoppt, damit es nicht aus Versehen wegrollen kann.

Autos denken immer mehr mit

Von manchen Neuerungen beim Automobilbau profitieren nicht nur ältere Menschen. So gibt es schon seit längerem Assistenzsysteme, die das Autofahren für Jedermann leichter machen. Navigationsgeräte zeigen uns den Weg durch eine fremde Stadt. Tempomaten überwachen die Geschwindigkeit des Autos, damit man nicht zu schnell fährt oder bei längeren Fahrten auf der Autobahn nicht krampfhaft das Gaspedal drücken muss.

Auf der IAA werden auch Anti-Kollisionssysteme vorgestellt, die warnen, wenn wir auf ein vorausfahrendes Auto zu dicht auffahren und automatisch die Geschwindigkeit unseres Fahrzeugs drosseln. Es gibt Einparkhilfen, die piepsen, wenn wir beim Parken zu dicht an ein anderes Auto oder einen Betonpoller herankommen. Oder sie steuern das Auto inzwischen sogar schon automatisch in enge Parklücken.

Angebote verschiedener Hersteller

Leider ist das Angebot besonderer Autos für Senioren sehr unübersichtlich. Inzwischen haben alle Hersteller wie Audi, Ford, Mercedes, Volkswagen oder Volvo entsprechende Angebote im Sortiment, um das Autofahren auch im hohen Alter möglichst einfach und unkompliziert zu machen. Man sollte die Angebote vergleichen, um die beste Lösung für sich herauszufinden.

Stefan Frerichs

Letzte Änderung am: 15.09.2011, 09.34 Uhr

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