aus Am Nachmittag vom Freitag, 3.2. | 13.00 Uhr | SWR4 Rheinland-Pfalz
Nun ist er also doch da – der Winter. Das sibirische Hoch "Cooper" sorgt im Moment für frostige Temperaturen. Das macht nicht nur dem Menschen und der Natur zu schaffen, sondern auch dem Auto. Genauer gesagt: der Batterie. Was kann man tun, damit diese den Winter übersteht? Tipps von unserem Verkehrsexperten!
Schalten Sie, bevor Sie losfahren möchten, nur den Motor alleine ein. Wenn der Motor läuft, können Sie dann Licht, Lüftung und die beheizbare Heckscheibe zuschalten. Geht alles gleichzeitig an, kann eine ältere und schwächere Batterie schon mal den Geist aufgeben. Das hängt mit dem Anlasser zusammen, der bei frostigen Temperaturen viel mehr Strom als sonst braucht - und dann ist eben für den Rest nicht mehr genug da.
Auch wichtig: Halten Sie die beiden Metallpole, die links und rechts auf der Autobatterie sitzen, gerade im Winter immer sauber. Denn unter der Motorhaube sammeln sich ziemlich viel Staub und Dreck. Außerdem bildet sich nach dem Fahren durch den heißen Motor und die kalten Außentemperaturen viel Feuchtigkeit unter der Motorhaube. Es entsteht ein feuchter Schmierfilm, der der Batterie ganz langsam den Strom abzapft.
Reinigen Sie die beiden Batterie-Pole immer mal wieder mit einem feuchten Tuch. Danach wischen Sie die Pole gleich trocken und schmieren Sie sie mit etwas Polfett ein. Das schützt die Batterie zusätzlich vor dem Schmierfilm. Polfett gibt es schon ab drei Euro überall da, wo Sie Autozubehör kaufen können.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, dass die Autoatterie den Frost übersteht, kann auch in die Werkstatt fahren. Die Automechaniker dort können Ihnen die schwache Batterie aufladen oder - wenn nötig - auch austauschen.
Christian Karn
Letzte Änderung am: 31.01.2012, 16.42 Uhr