Viele Leute nutzten am 1. Advent die Gelegenheit, zu Fuß zum Mäuseturm zu spazieren. Für das letzte Stück allerdings brauchte es Gummistiefel! Ein Foto von unserer Redakteurin Stefanie Zohm, die mit ihrer Familie ebenfalls dort war.
Auch unser Markus Buß aus Holzfeld hat dem Mäuseturm einen Besuch abgestattet - und mit der Kamera den Blick von der Nahemündung zum Turm festgehalten.
"Der Boje in der Nahemündung ist im wahrsten Sinne des Wortes das "Wasser unter den Füßen" weggeflossen", schreibt Markus Buß aus Holzfeld.
Eine eindrucksvolle Aufnahme - und eine Szene wie aus einer Zukunftsvision. Doch die Geröllwüste mitten auf dem Rhein beim Mäuseturm ist Realität - auf Bild gebannt von Werner Linden aus Gensingen.
Die Fahrrinne für die Schiffe wird immer enger - aber sie fahren noch. Werner Linden aus Gensingen hat die "Asbach" im Bild festgehalten.
Familie Arenz aus Sinzig auf "Schatzsuche" an der Ahrmündung bei Kripp. "Einige Steinmännchen sind schon gebastelt", schreibt uns Werner Arenz zu seinem Foto. "Am Aufnahmepunkt sind es rund 60 Meter bis zum Ufer - wir sind gespannt, wie viele Schritte am Sonntag hinzugekommen sind!"
Eine Woche später hat Werner Arenz noch mal die Kamera draufgehalten: "Es hat sich nicht viel getan - ein bis zwei Schritte mehr Richtung Fahrrinne. Dafür hat die Ahr aber spürbar mehr Wasser in den Rhein gebracht. Wir hoffen jetzt für die Binnenschiffer, dass es wieder mehr regnet", schreibt unser Hörer aus Sinzig, "unsere Kinder, wahrscheinlich auch andere, haben zwar riesen Spaß an der ganzen Sache... aber hoffentlich wird das Brett im nächsten Foto demnächst nicht reichen, um über den Rhein an die andere Seite zu gelangen!"
Die Kinder von Werner Arenz jedenfalls haben ihren Spaß! "Das erinnert mich an unsere Kindheit", schreibt unser Hörer, "zwischen Vinxtbach und Ahrmündung war kein Bergfahrer kräftig genug, unsere "Steinfestungen" unter Wasser zu setzen!"
Geröllstrände, wohin das Auge schaut - auch an der Lautermündung in Neuburg am Rhein. Aufgenommen von Bernhard Specht.
Die Anlegestelle ist komplett im Trockenen - das hat man in Budenheim am Rhein lange nicht gesehen! Heinz Jürgen Geisler hat es für uns dokumentiert.
"Ein Altrheinarm in Neuburg am Rhein - aufgenommen am 25.11.2011" Auch wenn der Rheinarm noch Wasser führt, die Trockenheit der Natur drumherum ist deutlich zu sehen. Herzlichen Dank an Bernhard Specht aus Neuburg!
Wie sieht's bei Bad Breisig aus? Auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so schlimm. Dieses Foto stammt von Resi Schwerter aus Bad Breisig.
Eine herrliche Aufnahme! Stefanie Pilotek hat am 19. November einen Blick aufs Rheinufer bei Wiesbaden-Biebrich geworfen - und diesen Ausblick gleich mit der Kamera festgehalten.
"Man kann mit Gummistiefeln per pedes zum Mäuseturm laufen!" Danke für diese Aufnahme vom Mäuseturm bei Bingerbrück und der Niedrigwasserlage dort an Bernhard Filz aus Bad Münster-Ebernburg!
Die Trockenheit legt im Rhein nicht nur Bomben frei, sondern auch andere Fundstücke: Dieses hier hat Therese Filz aus Bad Münster unterhalb der alten Lokhalle in Bingerbrück fotografiert.
Beeindruckende Aufnahme: "Der Siebenjungfrauenblick am Günderode-Filmhaus "Heimat 3" zeigt den Jungferngrund gegenüber Oberwesel", schreibt Norbert Breitbach aus Boppard.
"Bei St. Goar in der Nähe der Loreley ist für den Aalkutter noch genug Wasser vorhanden", schreibt uns Norbert Breitbach aus Boppard - und dokumentiert dies mit einem wunderbaren Schnappschuss!
Auch im Altrheinarm zwischen Ketsch am Rhein und der Rheininsel sieht es anders aus als sonst. "Dort wo ich stehe, ist normalerweise alles unter Wasser - bis zum Ufer auf die Höhe der freistehenden Wurzeln", schreibt uns Frank Mattes aus Eppelheim zu seinem Foto.
"Die Aufnahme machte meine Frau am Sonntag, den 20.11., am Mäuseturm bei Bingerbrück" schreibt Bernhard Filz aus Bad Münster-Ebernburg, "wir haben dem Bild den Titel "Stachel-Hai im Rhein" gegeben." Sehr passend!
Das sieht ja aus wie eine "RheinSteinWüste"! So betitelt Norbert Breitbach das Foto, das er vor Boppard, der Perle am Rhein, geschossen hat.
So sah es am 20.11. bei Oberwesel aus. Festgehalten von unserer Hörerin Margot Werner aus Winterbach!
Die Fahrrinne für die Schiffe wird immer enger! Festgehalten bei Oberwesel - von Norbert Breitbach aus Boppard.
Auch das ist bei Oberwesel - von oben gesehen: Binnenschiffe passieren dort eine Sandbank im Rhein. Im Vordergrund ist ein Turm der historischen Stadtmauer des Ortes zu sehen.
Das Foto entstand in Oberlahnstein am Rheinufer - und zeigt eine stark in den Fluss abfallende Bootsanlegestelle. Im Hintergrund ist Schloss Stolzenfels zu erkennen. Danke an Werner Zeitz aus Neuhäusel!
Auch bei Nackenheim sind schon richtige Inseln im Rhein entstanden. Für die Schifffahrt ein echtes Problem.
Auch bei St. Goar im Mittelrheintal ist das Niedrigwasser deutlich zu erkennen. Rheinschiffe können zum Teil nicht mehr voll beladen fahren.