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Redaktion: Jochen Voß
Letzte Aktualisierung: 10.02.2012, 15.25 Uhr
Das amerikanische Militär will die Hubschraubereinheit nicht vom Kirchberg abziehen. Nach Angaben eines Sprechers macht es aus finanziellen und betriebstechnischen Gründen keinen Sinn, den Hubschrauberlandeplatz zu verlegen. Der Militärsprecher sagte, der Hubschrauberlandeplatz in Landstuhl sei nicht an das US-Militärkrankenhaus gebunden - und deshalb auch nicht von dessen möglichem Umzug nach Weilerbach betroffen. Der Landstuhler Bürgermeister Klaus Grumer zeigte sich enttäuscht über die Ankündigung. Er sagte, sollte das US-Krankenhaus tatsächlich aus Landstuhl abziehen, würden Stadtrat und Verbandsgemeinderat auch den Abzug des Hubschrauberlandeplatzes fordern. Es sei nicht hinzunehmen, dass die Vorzüge, die das Krankenhaus bringt, weggenommen werden, aber die große Lärmbelästigung der Hubschrauber bleibe. Grumer kündigte an, einen offenen Brief an den zuständigen US-Kommandeur schreiben zu wollen.
Das Oberlandesgericht hat den Flughafen-Attentäter zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Frühjahr auf dem Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschossen. Die Soldaten saßen in einem Bus, der sie auf die Air Base nach Ramstein bringen sollten. Die Richter stellten die besondere Schwere der Schuld fest. Damit kann der Verurteilte nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden.
Eine Frau aus Primasens hat zwei Trickbetrügerinnen 13.000 Euro gegeben. Nach Polizeiangaben haben die beiden Frauen ihr Opfer auf der Straße angesprochen und behauptet, dass die Familie des Opfers unter einem Fluch leide. Als Beweis dafür sollte die Frau nach Angaben der Polizei in einem Supermarkt ein Ei und ein Tuch kaufen. Die beiden Täterinnen hätte das Ei auf dem Tuch aufgeschlagen und mit einem Stöckchen solange gerührt, bis das Ei schwarz wurde. Dies sei der Beweis für den Fluch. Um den zu lösen, habe die Frau 13.000 Euro zu den Frauen gebracht. Diese hätten das Geld in ein Tuch eingewickelt und gesagt, dass die Frau das Tuch unter ihre Matratze legen solle. In einigen Tagen müsse sie das Tuch öffnen - dann sei der Fluch weg. Laut Polizei wurde die Frau später misstrauisch und stellte fest, dass in dem Tuch nur Papierschnipsel lagen. Das Geld war weg. Bereits vor einigen Tagen war eine Frau in Kaiserslautern auf einen ähnlichen Trickbetrug reingefallen.
Auf der A6 sind zwei Militärfahrzeuge zusammengestoßen, dabei entstand laut Polizei ein Schaden von rund 30.000 Euro. Der Unfall passierte bei einem Überholmanöver in Fahrtrichtung Mannheim. Der Fahrer eines US-Militärlasters stieß dabei mit einem Panzer der Bundeswehr zusammen. Da bei dem Unfall Betriebsstsoffe ausgelaufen sind, überprüfen Experten, ob die Erde an der Unfallstelle abgetragen werden muss.
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