Seite vorlesen:
Am vergangenen Samstagabend präsentierte Florian Silbereisen in der ARD-Fernsehsendung "Winterfest der fliegenden Stars" die Creme de la Creme des deutschen Schlagers. Die Künstler präsentierten ihre neuesten Lieder und zeigten sich von ihrer sportlichen Seite - beim Skispringen. Lustig und ein Nervenkitzel für Stars und Zuschauer. Aber nicht für alle ging das glimpflich aus.
Patrick Lindner und Monika Martin haben sich bei den Proben verletzt. SWR4 hat mit Monika Martin gesprochen.

Monika Martin - neulich noch putzmunter bei uns zu Gast im Studio
"Die Redaktion hatte für diesen Schanzensprung eigene Trainer bestellt. Dieser Trainer hat mich vor meinem ersten Sprung aufgeklärt, dass ich meine Beine nach vorne bekommen muss, wenn ich mich vom Schanzentisch abhebe. Um die Landung entsprechend weich in diesem Schaumstoff am Boden zu gestalten. Aber ich habe nicht bedacht, dass ich Skischuhe anhabe, die sehr schwer sind. Und die haben mich jetzt eigentlich nach dem Absprung kerzengerade in die Tiefe gezogen. Insofern bin ich wie ein Bleistift senkrecht nach unten gestürzt und beim Aufkommen habe ich mir meine Wirbelsäule verstaucht und bin dann ins Krankenhaus. Es ist zwischen dem vierten und sechsten Halswirbel eine kleine Verschiebung gewesen.
Wenn ich morgens aufstehe, spüre ich gar nichts mehr im Rücken. Aber, wenn ich lange stehe und lange gehe, merke ich noch, dass ich mich schonen sollte. Ich denke mal, dass das die Zeit beheben wird. Warm halten, Ruhe geben und mich keiner weiteren Erschütterung aussetzen."
"Wir haben uns zufällig im Krankenhaus getroffen. Wir haben uns angeschaut und gedacht, wir sind jetzt im falschen Film.
Er hat sich bei der Landung mit seinen Händen abgestützt und sich dabei so unglücklich den Daumen verdreht, dass er sich den rechten Daumen gebrochen hat."
"Also was ist schon gefährlich? Ich hätte nicht zustimmen müssen. Und insofern ist wahrscheinlich alles, was man im Leben angeht, gefährlich. Man kann auch aus dem Haus gehen und man rutscht auf eisglatter Fläche aus. Wenn man sagt "Ja, ich mach' da mit", muss man schon auch schauen, dass man das Beste draus macht. Ich hab' es versucht, aber ich hab's eben irgendwie durch eine unglückliche Landung nicht so hingekriegt, wie es gedacht war."
"Ich glaube nicht, dass ich das nochmal machen würde. Aber, wie wir gesehen haben, haben sich ja die anderen Kollegen weiterhin herunter getraut. Ich glaube schon, dass es da einen gewissen Nervenkitzel auch geben darf, aber das muss jeder für sich entscheiden, ob er das tut oder nicht."
Letzte Änderung am: 01.02.2012, 12.07 Uhr