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Kennen Sie Melanie Miric noch? Als zarte 19jährige versuchte sie mit Titeln wie "Windstärke 12" im Schlagergeschäft für Wirbel zu sorgen. Stattdessen wurde es nur ein laues Lüftchen. Jetzt hat sich die Sängerin aus Singen am Bodensee prominente Unterstützung geholt: Eugen Römer, den ehemaligen Produzenten von Andrea Berg. Neuer Anlauf - neues Glück?
Über 17 Jahre war er an der Seite von Andrea Berg - und hat jede Menge Superhits produziert: "Du hast mich tausendmal belogen", "Die Gefühle haben Schweigepflicht", "Ein Tag mit dir im Paradies", alles aus der Feder von Eugen Römer. 2010 dann der Schnitt: "Die Verträge laufen aus, ich möchte mich neu orientieren", ließ Andrea Berg verlauten. Statt auf Eugen Römer setzte die "Schlagerkönigin" fortan auf Dieter Bohlen. Um Eugen Römer dagegen wurde es still. "Man wusste nicht, ob er nach der Trennung von Andrea Berg vielleicht sogar in eine Depression stürzt", schildert SWR4-Musikredakteur Karl Hemgesberg seinen Eindruck.
Jetzt hat sich Eugen Römer eine Neue ausgeguckt. Melanie Miric heißt die 21jährige Sängerin, stammt aus Singen am Bodensee und hat bisher vergeblich versucht, im Schlagerbereich Erfolge zu feiern. Entdeckt hat sie 2008 Stefan Mross beim Talentwettbewerb in seiner Sendung "Immer wieder sonntags". Mit dem Titel "Windstärke 12" kam dann die erste Single heraus. Anschließend hörte man nicht mehr viel von der jungen Sängerin. Das wird sich mit tatkräftiger Unterstützung des Erfolgsproduzenten wohl ändern: Das Debütalbum "Ungezähmt" kommt demnächst, die Single "Wie viel Fantasie hat die Nacht" läuft schon im Radio.
Melanie Miric 2010
Melanie Miric 2012Eine Zusammenarbeit, bei der sich beide Seiten wohl fühlen. "Melanie Miric hat mich musikalisch wachgeküsst", schwärmt Eugen Römer. "Von Eugen produziert zu werden, war für mich ein Wunschtraum", gibt die junge Sängerin das Kompliment zurück. Und der Produzent produziert nicht nur: Römer komponiert, schreibt Texte, spielt Keyboard - und hat auch die schönen Fotos gemacht, auf denen sich Melanie werbewirksam präsentiert. Und wer weiß: Vielleicht dürfen wir uns ja auf eine mindestens 17jährige Erfolgsgeschichte freuen...

Wulf Piella
Letzte Änderung am: 08.02.2012, 12.01 Uhr