Solist:
Vicky Leandros (voc)
Komponist:
George Katsaròs
Erschienen:
1975
Vicky Leandros, Tochter des griechischen Komponisten und Sängers Leo Leandros, zählt mit weltweit über vierzig Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten deutschen Schlagersängern. Inzwischen kann sie auf eine über 30jährige Karriere zurückblicken.
1966 wurde sie von den Lesern der "Musikparade" zum Nachwuchsstar des Jahres gewählt. 1967 und 1972 sang sie für Luxemburg beim Grand Prix Eurovision de la Chanson und erreichte mit "Après toi" den ersten Platz. Mit Hits wie "Come what may", "Ich hab die Liebe geseh'n" von Mikis Theodorakis, "Die Bouzouki klang durch die Sommernacht" und vor allem "Theo, wie fahr'n nach Lodz" gewann sie viele Fans in Deutschland. 1980 zog sie sich nach Griechenland zurück, heiratete und bekam ihren Sohn, Leandrakis.
Die Ehe hatte leider keinen Bestand.
Lange war sie mit dem Freiherr von Ruffin verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat. 2005 scheiterte auch diese Ehe. Seit Mitte der 90er Jahre ist Vicky Leandros wieder als Sängerin aktiv. 1997 veröffentlichte sie das Album "Gefühle". Sie hält sich mit Schwimmen und Ballett für ihre Tourneen fit.
2003 erschien ein Album mit Liedern von Mikis Theodorakis. Ein Jahr später nahm sie mit "Felix" die Titelmelodie zu dem gleichnamigen Kinderfilm auf. Im Oktober 2006 wurde Leandros für die PASOK in den Stadtrat von Piräus gewählt und war als Kulturattaché für Piräus in Europa unterwegs. 2008 trat sie von ihren Ämtern zurück.
2006 beteiligte sich Vicky Leandros mit dem Song "Don't break my heart" an der Vorentscheidung für die Teilnahme zum Eurovision Song Contest, musste aber Texas Lightning den Vortritt lassen. Gleichzeitig erschien ein Doppel-Album mit den größten Hits ihrer langen Karriere. 2007 ging sie das ganze Jahr auf große Jubiläumstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Ihr letztes von mittlerweile über 30 Alben erschien 2010 und heißt "Zeitlos".